Britische Kaperfahrt gegen Russland: Sybiha erklärt, warum der Schlag gegen die Schattenflotte den Krieg entscheiden hilft.
Außenminister Sybiha bewertet die britische Aktion im Ärmelkanal
Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha hat sich zu dem Abfangen eines russischen Sanktionsschiffs durch Großbritannien geäußert. Er hob hervor, wie entscheidend es sei, den wirtschaftlichen Druck auf Moskau konsequent aufrechtzuerhalten. Die Operation am 14. Juni richtete sich gegen die sogenannte Schattenflotte Russlands, mit der das Land westliche Sanktionen umgeht. Für Sybiha ist dies eine direkte Maßnahme zur Schwächung der russischen Kriegsführung.
Sybiha dankte der britischen Innenministerin Yvette Cooper für ihre Führungsstärke und Entschlossenheit. Jedes gestoppte russische Schiff, so betonte er, bedeute weniger Geld für die russische Militärmaschinerie.
„Die Unterbindung dieser Einnahmen trägt dazu bei, die Fähigkeit Russlands zu verringern, Raketen- und Drohnenangriffe auf ukrainische Städte zu finanzieren. Wir müssen den Druck weiter erhöhen und jede Möglichkeit schließen, die es Russland erlaubt, seine Aggression zu finanzieren“, unterstrich der Minister.
Offener Brief an den Kreml
Parallel dazu übermittelte die Ukraine dem Kreml einen offenen Brief von Präsident Wolodymyr Selenskyj an Wladimir Putin über diplomatische Kanäle. Die russische Seite bestätigte den Eingang des Dokuments, kündigte jedoch an, erst später darauf zu antworten. Sybiha wies zudem darauf hin, dass die Welt bis zum 24. Februar 2022 den Frieden als eine feststehende Selbstverständlichkeit angesehen habe – eine Haltung, die sich nun angesichts globaler Herausforderungen grundlegend wandele.
Das Vorgehen Großbritanniens und die klare Haltung der Ukraine unterstreichen, wie unverzichtbar der anhaltende internationale Druck auf Russland als Antwort auf dessen aggressive Politik ist. Operationen wie das Abfangen des russischen Frachters zeigen, dass westliche Staaten entschlossen sind, für Sicherheit in Europa zu sorgen und die Ukraine im Abwehrkampf zu unterstützen. Zugleich wird deutlich, wie wichtig die internationale Solidarität und die enge Abstimmung bei der Bekämpfung solcher Bedrohungen sind.
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