Angriff auf das Höhlenkloster Kiew: Außenminister Sibyga fordert UNESCO zum Handeln auf.
Erklärung des ukrainischen Außenministers
Nach Angaben von UATV: Am 15. Juni 2023 meldete Außenminister Andrij Sybiha einen Angriff auf das Kiewer Höhlenkloster, das zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Er rief die internationale Gemeinschaft zu einer entschlossenen Reaktion auf diesen Vorfall auf und betonte die Dringlichkeit, kulturelle Schätze zu bewahren.
Sybiha bezeichnete die Täter als „russische Abschaum“, denen nichts heilig sei und die das Kloster vorsätzlich beschädigen könnten. Die Ukraine habe bereits Verfahren bei der UNESCO eingeleitet, um den Schutz dieses bedeutenden Kulturdenkmals sicherzustellen. Besonders alarmierend ist, dass solche Angriffe nicht nur materiellen Schaden anrichten, sondern auch das kulturelle Erbe einer Nation gezielt treffen sollen.
„Ich erwarte eine entschlossene Reaktion der internationalen Institutionen und Hauptstädte“ – Andrij Sybiha
In seiner Stellungnahme äußerte der Minister die Hoffnung auf ein klares Signal von internationalen Gremien und Regierungen. Er unterstrich, wie wichtig globale Unterstützung beim Schutz kultureller Werte sei. Der Vorfall sorgt sowohl in der ukrainischen Bevölkerung als auch weltweit für Besorgnis.
Bedeutung des Kulturerbe-Schutzes
Der Angriff auf das Höhlenkloster verdeutlicht, wie verletzlich kulturelles Erbe in Kriegszeiten ist. Stätten wie dieses Kloster sind nicht nur von historischem Wert, sondern auch Symbole nationaler Identität. Die Reaktion der Weltgemeinschaft auf diesen Übergriff könnte richtungsweisend sein für künftige Maßnahmen zum Schutz ukrainischer Kulturdenkmäler.
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