Bis zu vier Jahre mehr Leben durch guten Schlaf: Diese Routine senkt das Sterberisiko um 24 Prozent.

Bis zu vier Jahre mehr Leben durch guten Schlaf: Diese Routine senkt das Sterberisiko um 24 Prozent
Bis zu vier Jahre mehr Leben durch guten Schlaf: Diese Routine senkt das Sterberisiko um 24 Prozent

Warum regelmäßiger Schlaf so entscheidend ist

Nach Angaben von TSN.ua: Wer jede Nacht mindestens sieben Stunden schläft und dabei stets zur gleichen Zeit ins Bett geht, kann sein Risiko für einen vorzeitigen Tod deutlich verringern – und sogar bis zu vier Jahre Lebenszeit gewinnen. Das belegt eine große Studie, die auf der Auswertung von 47 Millionen Schlafprotokollen von 105.000 Menschen basiert. Demnach sinkt die Wahrscheinlichkeit eines frühen Todes um 24 Prozent, wenn die Schlafdauer konstant bei mindestens sieben Stunden liegt.

Was Fachleute raten

Für Experten ist klar: Ein fester Zeitpunkt zum Einschlafen unterstützt die innere Uhr des Körpers optimal. Katie Tryon, eine bekannte Stimme auf diesem Gebiet, betont:

„Viele Menschen sind besessen davon, unbedingt 7 bis 8 Stunden Schlaf zu bekommen. Diese Untersuchung zeigt jedoch, dass die Regelmäßigkeit und die feste Uhrzeit des Zubettgehens weitaus bedeutender sind.“

Das unterstreicht, dass es nicht allein auf die Länge des Schlafs ankommt, sondern vor allem auf einen gleichmäßigen Rhythmus.

Um die Schlafqualität zu verbessern, empfehlen Fachleute folgende Maßnahmen:

  • die Schlafenszeit bewusst anpassen,
  • abends auf Koffein und Alkohol verzichten,
  • die Nutzung von Smartphone und Tablet vor dem Schlafengehen reduzieren,
  • eine entspannende Abendroutine entwickeln.

Wer diese Tipps umsetzt, kann nicht nur die Schlafqualität steigern, sondern auch langfristig die allgemeine Gesundheit fördern und die Lebenserwartung erhöhen.

Die Bedeutung dieser Erkenntnisse liegt darin, dass sie die bisherigen Vorstellungen von einem gesunden Lebensstil erweitern. Da Schlafgewohnheiten einen messbaren Einfluss auf die körperliche und geistige Verfassung haben, könnten die Ergebnisse Grundlage für neue medizinische Empfehlungen werden. Das wiederum könnte viele Menschen dazu bewegen, ihrem Schlaf mehr Aufmerksamkeit zu schenken und gezielte Verbesserungen vorzunehmen.


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