Schwerer Wintersturm in den USA fordert 50 Todesopfer.
Katastrophale Folgen des Wintereinbruchs
Nach Angaben von TSN.ua: Ein massiver Wintersturm hat die USA heimgesucht und mindestens 50 Menschenleben gefordert. In 18 Bundesstaaten wurde der Notstand ausgerufen. Heftige Schneefälle mit lokal über 40 Zentimeter Neuschnee und großflächige Stromausfälle haben zu einer kritischen Lage geführt.
Unter den Todesopfern befinden sich:
- drei Brüder, die in Texas in einen zugefrorenen Teich einbrachen;
- 10 Personen, die in New York erfroren aufgefunden wurden;
- zwei Menschen in Massachusetts und Ohio bei Unfällen mit Schneeräumgeräten;
- zwei Teenager, die in Arkansas und Texas beim Schlittenfahren ums Leben kamen;
- ein Mann, der in einem Haus ohne Heizung nahe Indianapolis tot aufgefunden wurde;
- weitere Opfer in Tennessee, Louisiana, Mississippi, Kansas und South Carolina.
Hunderttausende Haushalte von Nord-Louisiana bis Tennessee sind ohne Strom. In Mississippi versorgt die Nationalgarde betroffene Gemeinden per Flugzeug mit Wasser, Decken und Treibstoff. In Boston türmte sich der Schnee über 41 cm hoch, im New Yorker Central Park waren es mehr als 28 cm. Am Sonntag, dem 25. Januar, wurden über 12.500 Flüge gestrichen – die höchste Zahl an Ausfällen an einem einzigen Tag seit Beginn der COVID-19-Pandemie im Jahr 2020.
Extreme Kälte und Sicherheitswarnungen
Der Gouverneur von Kentucky, Andy Beshear, warnte, die Temperaturen seien so tief, dass bereits zehn Minuten im Freien zu Erfrierungen oder Unterkühlung führen könnten. Die Behörden appellieren eindringlich an die Bevölkerung, äußerste Vorsicht walten zu lassen.
Der Sturm zählt zu den heftigsten der letzten Jahre und hat immense Schäden sowie viele Tote verursacht. Die lokalen Verwaltungen kämpfen mit den Folgen und leisten Hilfe für die von Stromausfällen und Kälte Betroffenen. Das Befolgen der Sicherheitshinweise ist unter diesen extremen Bedingungen überlebenswichtig.
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