Bußgelder bis zu 51 Hrywnja für abgelaufene Pässe: Wer seine Dokumente aktualisieren muss.

Bußgelder bis zu 51 Hrywnja für abgelaufene Pässe: Wer seine Dokumente aktualisieren muss
Bußgelder bis zu 51 Hrywnja für abgelaufene Pässe: Wer seine Dokumente aktualisieren muss

Nach Angaben von inkorr.com: Der Staatliche Migrationsdienst warnt vor den Risiken von Sanktionen aufgrund verspäteter Dokumentenaktualisierungen. Inhaber von alten Reisepässen können Bußgelder erhalten, wenn sie die festgelegten Fristen nicht einhalten.

Wann sollte man das Foto im Pass aktualisieren

Bürger mit alten Reisepässen müssen ihr Foto nach Erreichen des 25. und 45. Lebensjahres aktualisieren. Das Gesetz gewährt einen Monat zur Erfüllung dieser Anforderung ab dem Zeitpunkt des Erreichens des entsprechenden Alters.

Die Ignorierung dieser Frist kann zu administrativen Sanktionen führen, und das Bußgeld kann bis zu 51 Hrywnja betragen.

Ist ein Wechsel vom alten Reisepass zur ID-Karte erforderlich

Der Migrationsdienst betont, dass der alte Reisepass einen unbegrenzten Status hat, weshalb der Zwang zum Wechsel auf eine ID-Karte nicht obligatorisch ist. Das Dokument bleibt gültig, solange die Fotos rechtzeitig aktualisiert werden.

Es gibt jedoch Umstände, die einen Wechsel zur ID-Karte notwendig machen:

  • Versäumnis der einmonatigen Frist zur Einfügung eines neuen Fotos
  • Beschädigung, Verlust oder Diebstahl des Dokuments
  • Änderung der persönlichen Daten (Nachname, andere Informationen)

Welche Sanktionen drohen bei einer Verletzung

 

Gemäß Artikel 197 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten wird die Nutzung eines ungültigen Reisepasses bestraft mit:
  • einer Verwarnung bei der ersten Verletzung
  • einem Bußgeld von 17 bis 51 Hrywnja bei wiederholter Verletzung innerhalb eines Jahres

Neue Fristen für die Dokumentenausstellung

Das Kabinett der Minister beschlossen, die Verfahren zu beschleunigen. Die dringende Herstellung und der Austausch von Reisepässen dauern jetzt 7 Arbeitstage anstelle von zuvor 10.

Wie der Regierungsvertreter im Obersten Rat Taras Melnychuk bemerkte, betrifft die Verkürzung der Fristen ausschließlich dringende Fälle, einschließlich Austausch und Wiederherstellung von verlorenen oder gestohlenen Dokumenten. Das Verfahren zur erstmaligen Ausstellung bleibt unverändert.

Somit sollten die Bürger auf die Fristen zur Aktualisierung ihrer Dokumente achten, um unnötige Bußgelder zu vermeiden. Gleichzeitig sollte die Vereinfachung der Verfahren zur Ausstellung von Reisepässen das Leben der Ukrainer erleichtern, die mit der Notwendigkeit des dringenden Austauschs von Dokumenten konfrontiert sind.


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