Cheops-Pyramide: Neue Studie enthüllt die geniale Ingenieurskunst der Ägypter.
Wie die Cheops-Pyramide wirklich gebaut wurde
Nach Angaben von TSN.ua: Ein Forschungsteam unter der Leitung von Dr. Simon Andreas Schoerring von der Weill Cornell Medicine hat im renommierten Fachjournal Nature eine bahnbrechende Studie veröffentlicht. Sie widerlegt die lange gehegte Annahme, die monumentale Pyramide sei primär durch Sklavenarbeit entstanden. Stattdessen belegt die Arbeit, dass die altägyptischen Baumeister ausgeklügelte Ingenieurslösungen und interne Mechanismen nutzten. Diese Erkenntnisse werfen ein völlig neues Licht auf die Technologien, mit denen das Weltwunder in nur 20 Jahren errichtet wurde.
Die inneren Rampen und ein Kontrollzentrum
Laut der Studie war eine verblüffend hohe Baugeschwindigkeit möglich: Bis zu ein Steinblock pro Minute konnte befördert werden. Dies gelang durch die Nutzung der Großen Galerie und des Aufsteigenden Korridors, die als effiziente, innere Rampen dienten. Eine Schlüsselrolle spielte dabei die sogenannte Vorkammer, die als eine Art Kommandozentrale für Flaschenzugsysteme fungierte und so die präzise Steuerung der tonnenschweren Blöcke ermöglichte.
Die Untersuchung zeigt zudem, dass die Lage der Königinnen- und der Königskammer nicht zentral, sondern gemäß einer komplexen Bauplanung ausgerichtet ist. Als treibende Kraft hinter diesen Innovationen gilt der hohe Beamte Hemiunu, der wahrscheinlich die Bauleitung innehatte. Seine Rolle unterstreicht, dass es sich um ein hochorganisiertes Projekt von Spezialisten handelte.
„Die Studie von Dr. Schoerring eröffnet neue Perspektiven darauf, wie die alten Ägypter mit intelligentem Ingenieurwissen und nicht nur mit roher Kraft solche architektonischen Meisterleistungen vollbrachten.“ - Quelle: Nature
Diese Erkenntnisse stellen die bisherigen Vorstellungen von Bautechniken im Alten Ägypten grundlegend in Frage. Die Entdeckung der ingenieursmäßigen Lösungen legt nahe, dass ähnliche Prinzipien auch bei anderen Monumentalbauten der Antike angewendet worden sein könnten. Die Studie wird daher mit Sicherheit neue archäologische Untersuchungen anstoßen, um das Wissen über die Hochkulturen der Vergangenheit weiter zu vertiefen.
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