Mehr Eier im Winter: Der einfache Trick mit warmem Wasser.

Mehr Eier im Winter: Der einfache Trick mit warmem Wasser
Mehr Eier im Winter: Der einfache Trick mit warmem Wasser

Warum Hühner bei Wärme mehr legen

Nach Angaben von TSN.ua: Eine Geflügelhalterin aus den Karpaten macht deutlich, wie entscheidend warmes Trinkwasser im Winter für die Gesundheit und Legeleistung ihrer Hennen ist. Ein Stallklima von +18° Celsius gilt als optimal für eine stabile Eierproduktion. Aber auch bei +15° bleibt die Leistung der Tiere erhalten. Eisiges Wasser dagegen schadet: Es beeinträchtigt die Verdauung und verlangsamt den Stoffwechsel der Vögel erheblich.

Da ein Ei zu mehr als der Hälfte aus Wasser besteht, ist die Qualität der Flüssigkeit für die Hühner essenziell. Die Bäuerin erklärt den Effekt:

„Trinkt die Henne eiskaltes Wasser, kühlen sich Kropf und Magen sofort ab.“
Die Folge ist ein spürbarer Rückgang der allgemeinen Aktivität. Im Winter meiden Hühner ohnehin kaltes Wasser, was die Produktion zusätzlich drosselt. Diese physiologischen Zusammenhänge sind vielen Haltern nicht bewusst.

Das richtige Stallklima für hohe Leistung

Neben der Wassertemperatur ist auch die Einstreu ein Schlüsselfaktor für das Wohlbefinden. Sie muss stets trocken sein und regelmäßig ausgetauscht werden. Warmes Wasser, so die Praktikerin,

„rettet in der kalten Jahreszeit wirklich die Situation“
. Es schafft die Grundvoraussetzung für ein normales Leben und eine gesteigerte Legefreudigkeit.

Die Versorgung mit angewärmtem Wasser hat somit einen direkten und messbaren Einfluss auf Gesundheit und Produktivität der Herde. Diese Maßnahme unterstreicht, wie wichtig optimale Haltungsbedingungen für konstante Legeergebnisse sind. Angesichts steigender Lebensmittelpreise können solche vergleichsweise einfachen Maßnahmen für Landwirte ein wichtiger Hebel sein, um die Effizienz ihrer Eierproduktion zu sichern.


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