Elektroauto-Test: BMW übertrifft alle Erwartungen, Ford und Tesla enttäuschen massiv.
Elektroautos auf dem Prüfstand: Consumer Reports deckt auf
Nach Angaben von Novyny.live: Die Experten von Consumer Reports haben fast 30 Elektroautos unter die Lupe genommen. Ihr Ziel war es, die von den Herstellern angegebenen Reichweiten zu überprüfen. Dabei zeigte sich, dass einige Modelle sogar mehr Kilometer schafften als versprochen. Die Tests fanden unter realistischen Bedingungen statt: Die Fahrzeuge fuhren auf einer echten Strecke mit konstant 113 km/h, bis die Batterien komplett leer waren. So entstanden objektive Daten über die tatsächlichen Fähigkeiten der Stromer.
Ein bayerisches Erfolgserlebnis stach besonders hervor: BMW dominierte die Tests und setzte sich an die Spitze. Die i4 M50 schaffte beeindruckende 512 Kilometer, obwohl nur 430 Kilometer angegeben waren – eine deutliche Übererfüllung. Auch die i5 M60 legte mit 474 Kilometern zu, das sind satte 72 Kilometer mehr als versprochen. Mercedes-Benz EQE 350 und Mini Countryman SEL ALL4 übertrafen die Erwartungen ebenfalls und erzielten einen Zuwachs von 12 Prozent.
Koreanische und amerikanische Hersteller: Ein gemischtes Bild
Die koreanischen Hersteller zeigten sich in den Tests recht genau. Bei den Modellen Kia EV9 und Hyundai Ioniq 9 lag die Abweichung bei minimalen -0,6 Prozent. Der Hyundai Ioniq 5N übertraf die Norm um 24 Kilometer, während der Kia Niro 22 Kilometer unter dem Ziel blieb. Insgesamt halten die koreanischen Hersteller ihre Versprechen also recht gut, auch wenn einige Modelle die angegebene Reichweite nicht ganz erreichten.
Bei den amerikanischen Herstellern gab es dagegen deutliche Enttäuschungen. Tesla und andere Marken fielen negativ auf. Der Cybertruck und das Model Y Long Range übertrafen zwar die Grenzen, doch das Model S Long Range verfehlte seine versprochene Reichweite um 70 Kilometer. Der Chevrolet Silverado EV blieb 34 Kilometer hinter den Angaben zurück, der Ford F-150 Lightning sogar um 80 Kilometer. Noch schlechter schnitten der Rivian R1S und der Lucid Air Touring ab: Sie stoppten 83 Kilometer früher als erwartet. Diese Ergebnisse unterstreichen die Probleme vieler amerikanischer Elektroautos mit der Reichweite.
Die Testergebnisse zeigen eine große Bandbreite bei den tatsächlichen Reichweiten. Während BMW und einige koreanische Hersteller glänzen, enttäuschen vor allem amerikanische Modelle. Für Käufer ist die Genauigkeit der angegebenen Reichweite ein entscheidendes Kriterium. Hersteller, die ihre Versprechen halten oder sogar übertreffen, können sich einen Wettbewerbsvorteil sichern.
Diese Erkenntnisse könnten die Kaufentscheidungen vieler Verbraucher stark beeinflussen. Denn die Zuverlässigkeit der Reichweitenangabe ist ein zentraler Faktor bei der Wahl eines Elektroautos. Unabhängige Tests wie dieser sind daher für alle, die das passende Fahrzeug für ihre Bedürfnisse suchen, von unschätzbarem Wert. Die Ergebnisse zeigen auch, dass Probleme mit der Reichweite den Ruf einer Marke, besonders der amerikanischen, nachhaltig schädigen können.
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