KI hat einen buddhistischen Sutra generiert: Was steht darin und sollte man ihr vertrauen?.
Nach Angaben von Vox: Im April bat Murray Shanahan, ein Forscher bei Google DeepMind, den Chatbot ChatGPT, einen heiligen buddhistischen Text zu erstellen. Der Chatbot antwortete und präsentierte den Xeno Sutra, der perfekt zu den Lehren Buddhas passte. Dieser Sutra war völlig erfunden, aber so geschrieben, als ob er seit Jahrhunderten existiert.
Die Frage, ob heilige Texte, die von KI erstellt wurden, tatsächlich Sinn machen können, bleibt offen. Aber im Buddhismus kann die Offenheit für spirituelle Führung aus Texten, die von Technologien stammen, ernsthaft in Betracht gezogen werden – dank des metaphysischen Konzepts des Non-Dualismus, das zu den Grundlagen vieler buddhistischer Praktiken gehört. Sogar Roboter können Teil dieser spirituellen Welt sein, wie die Einführung von Robotern als Priester in vielen buddhistischen Tempeln zeigt.
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