Die EU verzeichnet einen rekordverdächtigen Rückgang der Füllung von Gasspeichern.
Europa verbraucht schnell Gasreserven aufgrund des erhöhten Bedarfs an Heizung
Laut Bloomberg sinkt die Füllung der unterirdischen Speicher in Europa und liegt etwas über 70% im Vergleich zu 86% im Vorjahr. Die schnelle Erschöpfung der Reserven könnte die Anhäufung von Beständen vor der nächsten Heizsaison erschweren und die Preise in naher Zukunft beeinflussen.
Nach Angaben von Gas Infrastructure Europe ist der Füllstand der Speicher erheblich gesunken, der größte Rückgang seit 2018.
Die kalte Witterung hat Nordwesteuropa erfasst, was zu einem weiteren Rückgang der Gasreserven führt.
Die Region wird aufgrund ihrer Abhängigkeit von globalem Flüssigerdgas (LNG) zur Deckung des Defizits, das durch die Lieferstopps aus Russland über die Ukraine entstanden ist, zunehmend anfällig für Marktschwankungen.
Ungeplante Lieferprobleme könnten das Gleichgewicht in der Region beeinflussen und Preisschwankungen verursachen. Zum Beispiel stellte die norwegische Anlage Hammerfest LNG den Betrieb bis zum 9. Januar aufgrund einer Störung ein.
Die Gaspreise sind letzte Woche bereits um 4% gestiegen und näherten sich einem 14-Monats-Hoch aufgrund der sinkenden Bestände und eingeschränkten Lieferungen.
Der Preis für Gas an der Terminbörse in den Niederlanden ist leicht um 1,2% auf 49,05 € pro Megawattstunde gesunken.
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