Bei Google wurde eine kritische Sicherheitsanfälligkeit entdeckt: wie unangenehme Artikel aus den Suchergebnissen verschwanden.
In der Suchmaschine Google wurde eine kritische Sicherheitsanfälligkeit entdeckt, die es jedermann ermöglichte, Links zu beliebigen Veröffentlichungen aus den Suchergebnissen zu entfernen - sogar ohne Zugang zu den Websites, auf denen sie veröffentlicht sind. Laut Informationen von TechSpot wurde dieser Fehler ausgenutzt, um die Artikel des unabhängigen Journalisten Jack Polson aus den Ergebnissen zu entfernen.
Der Journalist Jack Polson stellte fest, dass seine Artikel über die Verhaftung des CEO des Unternehmens Premise Data, Delvin Morris Blackman, selbst bei einer genauen Anfrage nach dem Titel in Anführungszeichen aus den Suchergebnissen verschwunden waren. Der stellvertretende Direktor der Freedom of the Press Foundation, Ahmed Zidan, hat sich dieser Untersuchung angenommen.
Das Google-Tool zur Aktualisierung veralteter Links erwies sich als manipulationsanfällig. Der Angreifer sendete mehrfach Anfragen zur Entfernung von URLs, indem er nur die Groß- und Kleinschreibung änderte - zum Beispiel, indem er große Buchstaben anstelle von kleinen verwendete. Das System betrachtete solche Adressen als nicht existent, da die Seite einen Fehler 404 zurückgab, und schloss automatisch die entsprechenden Materialien aus dem Index aus, selbst wenn die Originalseiten weiterhin verfügbar waren.
Sicherheitsanfälligkeit bei Google: die Möglichkeit, Links aus den Suchergebnissen auszuschließen
Google bestätigte die Existenz der Sicherheitsanfälligkeit, gab jedoch nicht an, wie viele ähnliche Anfragen zur Entfernung gestellt wurden. Experten glauben, dass solche Methoden von Reputationsmanagement-Agenturen oder technisch versierten Personen genutzt wurden, die im Interesse von Kunden handelten, um die Suchergebnisse von unerwünschten Materialien im Rahmen der technischen Wartung zu befreien.
Ein Fehler im Suchsystem von Google ermöglichte es Benutzern, Links aus den Suchergebnissen zu entfernen, ohne Zugang zu den entsprechenden Websites zu haben. Diese Sicherheitsanfälligkeit konnte genutzt werden, um Informationen über Kunden von Reputationsmanagement-Agenturen oder anderen Personen, die in ihrem Interesse handelten, ohne deren Wissen zu bereinigen. Google bestätigte die Existenz des Problems, gab jedoch nicht an, wie oft es genutzt wurde.Lesen Sie auch
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