Kein Verfall ungenutzter Fahrten: Das ändert sich ab 15. September beim Nahverkehr in Kiew.
Neue Tarife für Busse, Bahn und Tram in Kiew
Nach Angaben von Мінфін — Крипто/Фінанси: Ab dem 15. September 2023 gelten in der ukrainischen Hauptstadt Kiew neue Fahrpreise für öffentliche Verkehrsmittel. Eine zentrale Neuerung: Bereits gekaufte, aber noch nicht genutzte Fahrten auf der Transportkarte verfallen nicht. Die Stadtverwaltung rät dennoch dazu, alle noch vorhandenen Fahrten bis zu diesem Datum zu nutzen. Denn nach dem Stichtag wird der Wert der ungenutzten Fahrten automatisch auf der Karte in ein Guthaben umgewandelt. Dieses Guthaben kann dann für zukünftige Fahrten oder Aufladungen genutzt werden.
Konkret steigen die Kosten für eine Einzelfahrt in der U-Bahn, in Straßenbahnen, Oberleitungsbussen und regulären Bussen auf 30 Hrywnja. Fahrgäste sollten daher prüfen, wie viele Fahrten noch auf ihrer Karte gespeichert sind, um das Geld nicht unnötig zu binden. Die Umstellung betrifft alle Nutzer von wiederaufladbaren Chipkarten im Kiewer Nahverkehrssystem.
Nach dem 15. September wandelt das System ungenutzte Fahrten automatisch in einen Geldbetrag um. Dieses Guthaben landet in einer digitalen Geldbörse auf der Karte, von der aus neue Fahrten zum aktuellen Tarif bezahlt werden können. Die Stadtverwaltung verspricht sich davon mehr Flexibilität für die Fahrgäste und eine Vereinfachung der Abrechnung, da niemand mehr Fahrten verfallen lassen muss.
Hilfe bei Fragen und weitere Empfehlungen
Für Rückfragen oder technische Probleme stellt die Verkehrsbetriebe einen Kundenservice zur Verfügung. Die entsprechenden Kontaktdaten werden auf den offiziellen Webseiten und in den Apps veröffentlicht. Die Tarifanpassung ist Teil eines größeren Maßnahmenpakets, um die finanzielle Stabilität des öffentlichen Nahverkehrs in Kiew zu sichern. Obwohl die Preiserhöhung für manche Fahrgäste eine Belastung darstellt, soll die automatische Guthaben-Umwandlung den Umstieg auf das neue System erleichtern und eine gerechtere Nutzung der bereits gezahlten Beiträge ermöglichen. Die Behörden hoffen, dass die Fahrgäste die Änderung schnell annehmen und ihre Ausgaben künftig noch besser planen können.
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