Schlag des 'Oreshnik' auf Lemberg: Putin erpresst Europa und will die Ukrainer mit Kälte brechen.

Schlag des 'Oreshnik' auf Lemberg: Putin erpresst Europa und will die Ukrainer mit Kälte brechen
Schlag des 'Oreshnik' auf Lemberg: Putin erpresst Europa und will die Ukrainer mit Kälte brechen

Nach Angaben von ТСН: Der Schlag der russischen Truppen gegen die ukrainische Energieinfrastruktur während strenger Fröste zeigt, dass der Feind sich nicht für militärische Objekte oder die Industrie interessiert. Das Hauptziel von Wladimir Putin ist es, unerträgliche Lebensbedingungen für die Ukrainer zu schaffen und sie zur Kapitulation zu zwingen. Der erfolgreiche Schlag mit der Rakete 'Oreshnik' auf Lemberg kann als klares Signal für Europa betrachtet werden.

Laut einem Experten ist sich der russische Führer der wirtschaftlichen Schwierigkeiten in Russland bewusst und daher auch an einem Kriegsende interessiert, ebenso wie die Ukraine oder die USA. Doch seine Absichten zielen darauf ab, die Ukraine als Staat zu vernichten.

„Putin hofft, mit seinen brutalen Schlägen die ukrainische Bevölkerung dazu zu bringen, zu erkennen, dass es keine Alternativen zur Kapitulation gibt. Dies hängt mit der Serie von Angriffen auf die Energieversorgung zusammen. Die Angriffe werden so lange fortgesetzt, bis Putin hofft, dass die unerträglichen Lebensbedingungen die Bevölkerung dazu bringen, sich für eine vollständige Kapitulation auszusprechen“, stellte Portnikov fest.

Er betonte auch Putins Pläne, die Ukraine zu einem Limiterstaat zu machen und sie schließlich von der politischen Landkarte der Welt zu tilgen.

Schlag mit dem 'Oreshnik' auf Galizien

Der Experte wies auf den Schlag mit der ballistischen Mittelstreckenrakete 'Oreshnik' auf Galizien hin und wies auf das Fehlen militärischer Notwendigkeit dieser Handlung hin. Wahrscheinlich signalisiert Russland damit den europäischen Führern als Antwort auf deren entschlossene Maßnahmen:

  • Einfrieren russischer Vermögenswerte;
  • Finanzhilfe für die Ukraine;
  • Diskussion über die Entsendung von Truppen der 'Koalition der Entschlossenen' auf ukrainisches Territorium.
„Wenn Putin die Ukrainer zur Kapitulation mit Kälte zwingen will, so wird Russland gegenüber den europäischen Ländern versuchen, Angst als Waffe zu nutzen. Es ist der Wunsch zu demonstrieren, dass Putin Waffen hat, gegen die die europäischen Länder sich nicht wehren können“, erklärte der Publizist.

Prognosen für das Jahr 2026

Portnikov warnt vor der Verlagerung der Träger des 'Oreshnik' nach Weißrussland und Schlägen in der Nähe der NATO-Grenzen, was auf die Bereitschaft zur Eskalation des Konflikts hinweist. Seiner Meinung nach ist das Auftreten von NATO-Truppen in der Ukraine für Putin inakzeptabel, weshalb er bereit ist, die Einsätze zu erhöhen.

„Dies sind die ersten Schritte zur Eskalation des russisch-ukrainischen Krieges. Mindestens in Form eines hybriden Krieges auf dem europäischen Kontinent, der 2026 stattfinden könnte“, fasste der Experte zusammen.

Zur Erinnerung: Die Russen behaupten, dass sie einen massiven Schlag gegen die Ukraine geführt haben, insbesondere mit der ballistischen Rakete 'Oreshnik', als Antwort auf den „Angriff Kiews auf Putins Residenz“. Es wurde berichtet, dass die ballistische Rakete, die Lemberg getroffen hat, sich mit 13.000 km/h bewegte und auf kritische Infrastruktur abzielte. In der Nacht von Freitag auf Samstag führte die russische Armee einen Angriff auf Objekte der kritischen Infrastruktur in der Ukraine durch und konzentrierte ihre Anstrengungen auf die Kiewer Oblast. Die Luftstreitkräfte bestätigten, dass die RF 'Oreshnik' auf die Oblast Lemberg abgefeuert hat.

Diese Ereignisse unterstreichen die entscheidende Rolle der Energieinfrastruktur im modernen Krieg sowie die strategische Bedeutung der Unterstützung der Ukraine durch die internationale Gemeinschaft. Angesichts der Bedrohung eines weiteren bewaffneten Konflikts muss die Weltgemeinschaft weiterhin aktiv an der Suche nach einer friedlichen Lösung der Situation beteiligt sein.


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