Ungarn blockiert erneut EU-Screening für die Ukraine: Nächster Anlauf am 1. September.

Ungarn blockiert erneut EU-Screening für die Ukraine: Nächster Anlauf am 1. September
Ungarn blockiert erneut EU-Screening für die Ukraine: Nächster Anlauf am 1. September

Hürden bei der Bestätigung der Prüfergebnisse

Nach Angaben von Espreso.tv: Die zweite Runde zur Genehmigung der Screening-Ergebnisse für die Cluster 2 und 3, die sowohl die Ukraine als auch Moldau betreffen, scheiterte am 22. Juli erneut am Widerstand Ungarns. Der Beitrittsprozess, der in 35 Verhandlungskapitel und sechs thematische Cluster unterteilt ist, wird nun mit einem dritten Versuch fortgesetzt, der für den 1. September angesetzt ist. Ungarn verweigert weiterhin seine Zustimmung.

Der Weg in die Europäische Union

Die Europäische Kommission führt die Überprüfung der ukrainischen und moldauischen Rechtsvorschriften durch. Die offiziellen Beitrittsverhandlungen mit beiden Ländern starteten im Juni 2024. Ein mit der Sache vertrauter Gesprächspartner erklärte:

„Der Ausschuss der Ständigen Vertreter (COELA) konnte die Ergebnisse des Screenings für die Cluster 2 und 3 für die Ukraine und Moldau heute zum zweiten Mal nicht bestätigen – aufgrund der ablehnenden Haltung Ungarns.“
Dieser Stillstand verdeutlicht die politischen Hürden, die beide Länder auf ihrem Weg in die EU überwinden müssen.

Die wiederholte Blockade zeigt, wie stark nationale Interessen einzelner Mitgliedstaaten den Erweiterungsprozess der Europäischen Union beeinflussen können. Als EU-Mitglied besitzt Ungarn ein Vetorecht, das die Komplexität der zwischenstaatlichen Abstimmungen in dieser Phase unterstreicht. Der nächste Termin am 1. September wird daher zum wichtigen Gradmesser dafür, ob die Integrationsbemühungen der Ukraine und Moldaus weiter vorankommen können.


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