Ungarn wirft Selenskyj gezielten Angriff auf Energieversorgung vor.

Ungarn wirft Selenskyj gezielten Angriff auf Energieversorgung vor
Ungarn wirft Selenskyj gezielten Angriff auf Energieversorgung vor

Konflikt um die Ölpipeline 'Druschba'

Nach Angaben von TSN.ua: Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó hat der Ukraine und ihrem Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vorgeworfen, einen gezielten Angriff auf Ungarn zu verüben. Hintergrund ist der gestoppte Öltransport durch die 'Druschba'-Pipeline. Szijjártó bezog sich dabei auf eine Beschädigung der Infrastruktur in der Ukraine am 27. Januar 2025, die den Transit von Treibstoff nach Ungarn und in die Slowakei unterbrach.

Der Minister erklärte, Präsident Selenskyj

„erlaube nicht die Wiederaufnahme des Öltransports durch die 'Druschba'-Pipeline“
. Weiter führte er aus:
„Dies ist ein Angriff auf Ungarn, der von Präsident Selenskyj verübt wird, und bei diesem Angriff ist die Partei 'Tisza' der Komplize von Präsident Selenskyj.“
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat inzwischen einen offenen Brief an den ukrainischen Präsidenten geschrieben, in dem er das Thema vermutlich anspricht.

Folgen für die Energiesicherheit

Laut Szijjártó sind die Benzinpreise in Ungarn infolge der Pipeline-Probleme auf 1000 Forint (etwa 2,60 Euro) gestiegen. Die Beschädigung stellt eine ernste Herausforderung für die Energiesicherheit des Landes dar und hat in der Regierung für zusätzliche Besorgnis gesorgt. Die 'Druschba'-Pipeline ist ein historisch gewachsener, aber politisch anfälliger Versorgungskorridor.

Die Lage um die Pipeline hat somit zu internationalen Spannungen geführt, die eine rasche Lösung erfordern, um die Versorgungsstabilität in der Region wiederherzustellen.

Die Probleme mit der 'Druschba'-Leitung unterstreichen die Abhängigkeit osteuropäischer Staaten von kritischer Energieinfrastruktur. Der entstandene Streit könnte die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen der Ukraine und Ungarn weiter verschärfen, in einer Zeit, in der Energiesicherheit für die regionale Stabilität von entscheidender Bedeutung ist. Eine Wiederaufnahme des Öltransports wäre ein wichtiger Schritt zur Deeskalation.


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