Von der Mobilisierung wegen amputierter Füße abgewichen — was das Gericht entschieden hat.
In der Region Poltawa wurde einer der Einwohner zu einem Jahr Bewährungszeit verurteilt, weil er sich der Mobilisierung entzogen hatte. Der Mann reagierte nicht auf die Vorladung und erschien nicht beim Militärkommissariat, aber es stellte sich heraus, dass der Grund für seine Abwesenheit die Amputation beider Füße war.
Nach Angaben des Gerichts erhielt der Einwohner der Region Poltawa am 24. August 2024 die Vorladung und sollte am 26. August im territorialen Rekrutierungszentrum erscheinen. Er ignorierte jedoch den Aufruf und kam nicht innerhalb der festgelegten Frist, wodurch er sich faktisch der Mobilisierung entzogen hat.
Während der Gerichtsverhandlung gestand der Mann seine Schuld und erklärte, dass er aufgrund einer Vergiftung am 23. August 2024 ins Krankenhaus eingeliefert worden war und an dem angegebenen Tag nicht zum Militärkommissariat kommen konnte. Er wies auch darauf hin, dass er ernsthafte gesundheitliche Probleme hatte, die ihm den Militärdienst untersagten.
Später erlitt der Mann eine Erfrierung seiner Beine, und die Ärzte beschlossen, ihm beide Füße zu amputieren. Jetzt benötigt er ständige Pflege, und auch seine Frau ist nach einem Schlaganfall in einem schweren Zustand. Trotz alledem haben bisher weder er noch sie den Status eines Behinderten.
Das Gericht berücksichtigte die schwierige körperliche Verfassung und die familiären Umstände des Angeklagten und verhängte eine Strafe in Form von einem Jahr Bewährungszeit wegen des Abweichens von der Mobilisierung.
Ähnliche Gerichtsurteile belegen die Bedeutung der Einhaltung der Gesetze im Land und bestätigen, dass die ukrainische Regierung Maßnahmen zur Kontrolle der Mobilisierung und zur Einhaltung der militärischen Pflichten durch die Bürger ergreift.
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