Ukraina fordert vom IOC ein Verbot für russische Sportler: was ist der Grund.
Nach Angaben von inkorr.com: Die Ukraine hat sich an das Internationale Olympische Komitee (IOC) und die Internationale Eislaufunion (ISU) gewandt und gefordert, russische Athleten zu überprüfen, die die Empfehlungen zum Status von 'neutralen' Sportlern ignorieren. Das Ministerium für Jugend und Sport, das Nationale Olympische Komitee und der Eislaufsportverband haben sich offiziell an diese Organisationen gewandt und um Überprüfung der Teilnehmer aus Russland gebeten. Dies berichtet 'Glavkom'.
In ihrem Schreiben hebt die ukrainische Seite Fälle von Verstößen gegen das Prinzip der Neutralität hervor:
- Eisläuferin Alexandra Sayutina nahm an der Rede des Präsidenten Russlands, Wladimir Putin, vor der Föderalen Versammlung teil.
- Ksenia Korzhova, Eisläuferin, verbreitet Materialien, die die russische Armee verherrlichen und Aggression gegen die Ukraine propagieren.
- Eisläufer Daniil Naidenishev pflegt Kontakte zu russischen Militärs und veröffentlicht Materialien mit Symbolik der russischen Streitkräfte.
Das Ministerium für Jugend und Sport dankt der Redaktion von 'Glavkom' und der Sportressource Base of Ukrainian Sports für die Hilfe bei der Informationssammlung, - heißt es in der Erklärung des Ministeriums.
Reaktion auf russische Sportler
Erinnern wir uns, dass die russische Eisläuferin Alexandra Sayutina, die als neutrale Athletin der ISU anerkannt ist, an der jährlichen Ansprache von Wladimir Putin vor der Föderalen Versammlung teilgenommen hat.
Die Olympischen Winterspiele 2026 finden vom 6. bis 22. Februar in Italien statt.
Mehrere ukrainische Sportorganisationen haben das IOC und die ISU aufgefordert, russische Sportler zu überprüfen, die gegen die Regeln verstoßen und Kriegspropaganda unterstützen. In Folge der Überprüfung können Maßnahmen bezüglich der Teilnahme dieser Sportler an zukünftigen Wettbewerben ergriffen werden.
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