Am Ivan-Kupala-Tag: Diese Gartenarbeit ist am 24. Juni tabu.

Am Ivan-Kupala-Tag: Diese Gartenarbeit ist am 24. Juni tabu
Am Ivan-Kupala-Tag: Diese Gartenarbeit ist am 24. Juni tabu

Das Fest der Sommersonnenwende

Nach Angaben von Novyny.live: In der Nacht vom 23. auf den 24. Juni begehen die Ukrainer das Fest Ivan Kupala, eines der bedeutendsten Volksfeste. An diesem Tag ist es Brauch, bestimmte Arbeiten im Garten zu unterlassen, um den künftigen Ernteertrag nicht zu gefährden. Der Glaube besagt, dass zu heftige Eingriffe in die Erde diese „verschrecken“ und somit das Wachstum beeinträchtigen könnten.

Verbotene Tätigkeiten am Festtag

Konkret sind am 24. Juni folgende Arbeiten untersagt:

  • Pflügen des Bodens
  • Umgraben der Beete
  • Hacken der Zwischenräume
  • Ausreißen von Unkraut mitsamt der Wurzel
  • Mähen von Gras ohne dringenden Anlass
  • Beschneiden von Bäumen und Sträuchern
  • Entfernen alter Pflanzen

Diese Verbote sind tief in den Traditionen und Überzeugungen des ukrainischen Volkes verwurzelt.

Allerdings sind nicht alle Gartenarbeiten am Festtag tabu. Leichte Tätigkeiten, die der Erde nicht schaden, sind erlaubt. So darf man an diesem Tag beispielsweise:

  • die Pflanzungen kontrollieren
  • Beeren und Gemüse ernten
  • die Kulturen vorsichtig gießen
  • hochwachsende Tomaten oder Gurken anbinden
  • die Gewächshäuser lüften

Diese Handlungen helfen, die Pflanzen in gutem Zustand zu halten, ohne die Bräuche des Ivan-Kupala-Festes zu verletzen.

Das Fest Ivan Kupala ist also nicht nur ein kultureller Höhepunkt, sondern bringt auch eigene Regeln mit sich. Sie dienen dazu, den Respekt vor der Natur zu bewahren und eine reiche Ernte in der Zukunft zu sichern. Ein weiterer Aspekt ist die Förderung des ökologischen Gleichgewichts, das in der modernen Landwirtschaft immer wichtiger wird.

Als Symbol der Verbundenheit zwischen Mensch und Natur spiegeln die Verbote an Ivan Kupala die traditionelle Wertschätzung für den Boden und seine Ressourcen wider. Indem sie diese Bräuche einhalten, bewahren die Ukrainer nicht nur ihr kulturelles Erbe, sondern leisten auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeit im Gartenbau.


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