Ein Ukrainer berichtet aus Bukarest: Staus als größtes Problem und was der Kaffee dort kostet.

Ein Ukrainer berichtet aus Bukarest: Staus als größtes Problem und was der Kaffee dort kostet
Ein Ukrainer berichtet aus Bukarest: Staus als größtes Problem und was der Kaffee dort kostet

So lebt es sich in der rumänischen Hauptstadt

Nach Angaben von Tourism.d.ua — Туризм: Rostyslaw Mychajlyschyn hat vier Monate in Bukarest verbracht und erzählt von seinen Erfahrungen. Die Stadt wird oft als „kleines Paris“ bezeichnet – wegen ihrer Architektur und des besonderen Flairs. Besonders das Zentrum mit seinen vielen Bäumen und kleinen Parks habe ihn beeindruckt. Wer nach Rumänien ziehen möchte, bekommt von ihm praktische Tipps für den Start.

Doch so schön Bukarest auch sein mag: Der Verkehr ist eine echte Belastung. Mychajlyschyn berichtet von einem Erlebnis, das ihn nachhaltig geprägt hat. Er bestellte ein Taxi eine Stunde vor Abfahrt seines Zuges – und steckte dann so fest im Stau, dass er ausstieg und sein Ticket verfiel.

„Ich habe eine Stunde vor Abfahrt ein Taxi gerufen ... stieg ein, und wir blieben in solchen Staus stecken, dass ich einfach ausstieg und mein Zugticket verlor.“
Seine Lehre daraus: „Etwas am frühen Morgen oder am Abend zu planen, ist praktisch unmöglich.“

Was Neulinge beachten sollten

Wer nach Bukarest zieht, sollte laut Mychajlyschyn möglichst eine Wohnung in der Nähe des Zentrums suchen. Nur dort lasse sich die echte Atmosphäre der Stadt erleben. Er empfiehlt das beliebte Café „Van Gogh“ – dort kostet ein Kaffee umgerechnet 5 bis 6 Dollar, Pfannkuchen liegen bei 15 bis 20 Dollar. Ein wichtiger Hinweis für alle, die sich unsicher fühlen: In Rumänien sprechen 80 Prozent der jungen Menschen Englisch, was die Eingewöhnung enorm erleichtert.

„In Rumänien wird hervorragend Englisch gesprochen“,
betont er und sieht darin einen großen Vorteil für Neuankömmlinge.

Ein kurioser Punkt ist ihm ebenfalls aufgefallen: „Es ist mir ein Rätsel, warum die Leute auf Terrassen sitzen, die direkt auf dem Bürgersteig stehen“, sagt Mychajlyshyn und beschreibt damit eine Eigenheit der Einheimischen. Insgesamt gibt sein Bericht einen ehrlichen Einblick in den Alltag in Bukarest – mit all seinen Reizen und den ganz praktischen Herausforderungen, die das Leben dort mit sich bringt. Seine Erfahrungen können für jeden hilfreich sein, der einen Umzug nach Rumänien erwägt.

Der Alltag in Bukarest wird stark vom Verkehr bestimmt, wie Mychajlyshyns Geschichte zeigt. Wer herzieht, sollte sich darauf einstellen. Seine Ratschläge zur Wohnungssuche und zur Integration in die lokale Kultur sind wertvoll für alle, die sich in der Stadt zurechtfinden wollen. Die hohe Englisch-Kompetenz der jungen Generation macht es zudem leichter, Anschluss zu finden und sich wohlzufühlen.


Lesen Sie auch

Werbung