Ukrainische „Flamingo“-Rakete erreicht 3000 Kilometer Reichweite: Erste Angriffe auf Russland 2025–2026.
Vorstellung der FP-5 „Flamingo“-Rakete
Nach Angaben von Слово і Діло — Інфографіка: Anfang 2025 präsentierte das ukrainische Unternehmen „Fire Point“ die neuartige Rakete FP-5 „Flamingo“, die mit beeindruckenden Kampfeigenschaften aufwartet. Sie kann Ziele in einer Entfernung von bis zu 3000 Kilometern treffen und ist mit einem bis zu einer Tonne schweren Gefechtskopf bestückt. Der erste Einsatz der „Flamingo“ erfolgte am 13. November 2025 im Raum Orjol – ein Meilenstein für die ukrainische Rüstungsindustrie.
Angriffswellen mit FP-5-Raketen
Während der ersten Angriffswelle im Januar 2026 kamen die FP-5-Raketen gegen folgende Ziele zum Einsatz:
- den Truppenübungsplatz „Kapustin Jar“;
- das Arsenal in Kotluban, das am 12. Februar 2026 getroffen wurde;
- das „Wotkinsker Werk“ am 20. Februar 2026.
Diese Operationen belegen die Fähigkeit des ukrainischen Raketensystems, strategisch bedeutende Einrichtungen wirksam zu bekämpfen.
Die zweite Angriffswelle begann am 28. März 2026 mit einem Schlag auf das Werk „Promsintes“ in Tschapajewsk. Weitere Angriffe richteten sich gegen „WNIIR-Progress“ in Tscheboksary, wobei der erste Einschlag am 5. Mai 2026 und der zweite am 10. Juni 2026 stattfand. Den Abschluss der Welle bildete ein Angriff auf das Werk „Titan-Barrikady“ in Wolgograd am 27. Juni 2026.
Damit beweist das Raketensystem FP-5 „Flamingo“ seine Effektivität und große Reichweite, was den Verlauf der Kampfhandlungen in der Region maßgeblich beeinflussen könnte. Die Entwicklung und Nutzung solcher Technologien unterstreichen die wachsenden Fähigkeiten der Ukraine im Bereich der Verteidigung und Raketentechnik.
Der Einsatz der FP-5 „Flamingo“ verdeutlicht strategische Verschiebungen in der militärischen Schlagkraft der Ukraine, die sich auf die Sicherheitslage in der Region auswirken können. Die Angriffe auf kritische Industrieanlagen des Gegners zeigen eine neue Stufe der Einsatzbereitschaft ukrainischer Streitkräfte als Reaktion auf Bedrohungen. Dies könnte zudem andere Länder in der Region zu einer Anpassung ihrer Militärstrategie veranlassen, angesichts der neuen Fähigkeiten, die die Ukraine im Raketenbereich erlangt hat.
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