Ukraine zerstört Radar und Flugabwehrsystem „Pantsir-S1“ auf der Krim – Schaden von 15 Millionen Dollar.
Kampfgeschehen an der Front am 29. Mai
Nach Angaben von UATV: Am 29. Mai wurden an der Front 60 Gefechte registriert, was auf eine Intensivierung der Kampfhandlungen hindeutet. Die ukrainischen Streitkräfte griffen Schlüsselziele des Gegners auf der Krim an. In Feodossija wurde eine radartransparente Kuppel mit dem Radar ST-68 zerstört. Zudem wurde das Flugabwehrraketensystem 'Pantsir-S1' ausgeschaltet, dessen Wert auf rund 15 Millionen US-Dollar geschätzt wird.
Innerhalb der letzten 24 Stunden wurden 960 russische Besatzer getötet – ein bedeutender Erfolg für das ukrainische Militär. Die Gesamtverluste der russischen Armee seit Beginn der Invasion übersteigen nun 1.361.000 Soldaten. Im gleichen Zeitraum vernichteten die ukrainischen Einheiten folgende Ausrüstung:
- zwei russische Panzer,
- elf gepanzerte Fahrzeuge,
- 28 Artilleriesysteme,
- zwei Raketenwerfer,
- 324 Einheiten militärischer Fahrzeuge.
Einschätzungen von Militärexperten
Militärexperten zufolge wurde das Ziel, eine sogenannte Pufferzone in den Gebieten Charkiw und Sumy zu schaffen und 20 bis 25 Kilometer tief in ukrainisches Territorium von Russland aus vorzudringen, nicht erreicht. Dies gab der Experte Oleksandr Musijenko bekannt. Zur Einordnung: Diese Zone sollte nach russischen Plänen die Grenzregionen sichern, doch die ukrainische Verteidigung vereitelte dies.
Derzeit konzentrieren sich die ukrainischen Angriffe vor allem auf die Gebiete Pokrowsk, Huljajpole und die Krim. Die Zerstörung feindlicher Technik, insbesondere des Radars ST-68 und des Flugabwehrsystems 'Pantsir-S1', belegt die Wirksamkeit der ukrainischen Operationen gegen die russischen Aggressoren.
Diese Ereignisse verdeutlichen die anhaltenden heftigen Kämpfe im Osten der Ukraine, wo die ukrainischen Truppen versuchen, ihre Stellungen zu halten und strategisch wichtige Ziele des Feindes zu attackieren. Die Vernichtung russischer Ausrüstung und die hohen Verluste unter den Besatzern unterstreichen den Erfolg der ukrainischen Einsätze, doch die Lage bleibt angespannt. Experten weisen darauf hin, dass die russischen Pläne zur Gebietserweiterung unvollendet sind, was in den kommenden Tagen zu taktischen Anpassungen auf beiden Seiten führen könnte.
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