Angriff auf die Tschonhar-Brücke: Wie die Ukraine die russische Armee in eine Versorgungskrise stürzt.
Angriff auf die Tschonhar-Brücke
Nach Angaben von Novyny.live: In der Nacht zum 7. Juni 2023 haben ukrainische Streitkräfte die Tschonhar-Brücke attackiert. Sie war zu diesem Zeitpunkt die einzige Verbindung, über die die russische Armee Nachschub aus der Krim beziehen konnte. Durch den gezielten Schlag wurde die Treibstoffversorgung der 37. motorisierten Schützenbrigade der Russischen Föderation unterbrochen – ein schwerer Schlag für die russischen Truppen in der Region.
Oleksandr Nastenko, Kommandeur des 475. separaten Infanteriebataillons, betont, dass die Brücke eine zentrale Rolle beim Transport von Militärgütern in Richtung Huljajpole spielt. Nach dem Einschlag klaffen große Löcher in den Brückenplatten – ein Zeichen für massive Schäden, deren Reparatur aufwendig sein wird. Dmytro Filatow, Kommandeur des 1. separaten Infanteriebataillons, das den Namen Dmytro Kozjubailo trägt, erklärte, dass das Ziel des Angriffs darin bestand, die Zufuhr von Schmier- und Betriebsstoffen für die 37. motorisierte Schützenbrigade zu blockieren. Dieser Schlag fügt der russischen Logistik empfindlichen Schaden zu.
Lage auf der Krim
Auf der Krim spitzt sich die Situation ebenfalls zu: Seit mindestens einer Woche herrscht dort Benzinmangel. Oleksandr Nastenko kommentierte die Wirkung des Angriffs mit folgenden Worten:
„Dieser Schlag gegen die Brücke bei Tschonhar – das ist definitiv erst der Anfang. Ihr werdet gleich sehen, was passiert. Ich schlage einfach vor, dass jeder Popcorn holt und sich hinsetzt, um zuzuschauen und zu genießen.“ Oleksandr Nastenko
Der Einsatz von Fire-Point-Systemen und „Begemot“-Drohnen unterstreicht die technische Raffinesse der Operation. Die ukrainischen Streitkräfte beweisen erneut ihre Fähigkeit, strategisch bedeutsame Ziele präzise zu treffen und die gegnerische Logistik empfindlich zu stören. Dieser Vorfall ist ein weiterer Beleg für die aktive Kriegsführung der ukrainischen Armee im aktuellen Konflikt.
Der Angriff auf die Tschonhar-Brücke ist ein wesentlicher Bestandteil der ukrainischen Militärstrategie, die darauf abzielt, die russischen Fähigkeiten in der Region zu schwächen. Die strategische Bedeutung der Brücke für die Versorgung unterstreicht die Tragweite dieses Schlages, der das Kräfteverhältnis an der Front verändern könnte. Die Ereignisse auf der Krim, insbesondere die Treibstoffknappheit, zeigen die Schwierigkeiten, mit denen die russische Armee zu kämpfen hat – was ihre militärischen Operationen zusätzlich erschweren dürfte.
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