Ukraine: Regierung beschließt deutliche Gehaltserhöhungen für medizinisches Personal.

Ukraine: Regierung beschließt deutliche Gehaltserhöhungen für medizinisches Personal
Ukraine: Regierung beschließt deutliche Gehaltserhöhungen für medizinisches Personal

Gehaltserhöhungen für ukrainisches Gesundheitspersonal

Nach Angaben von TSN.ua: Die ukrainische Regierung hat deutliche Gehaltssteigerungen für medizinisches Personal beschlossen und neue Mindestlöhne für verschiedene Berufsgruppen festgelegt. Von dieser Maßnahme profitieren fast 500.000 Beschäftigte im Gesundheitswesen des Landes.

Die neuen Mindestgehälter im Detail

  • Das Mindestgehalt für Ärzte beträgt nun 35.000 UAH (brutto). Nach Abzug der Steuern verbleiben mindestens 26.950 UAH netto, was einer Steigerung von 11.550 UAH gegenüber dem Vorjahr entspricht.
  • Für das mittlere medizinische Personal, wie Krankenschwestern und Pfleger, liegt der Mindestlohn bei 25.000 UAH brutto. Netto erhalten sie damit 19.250 UAH, eine Erhöhung um 8.855 UAH im Vergleich zum Vorjahr.
  • Das junior medizinische Personal erhält ein Mindestgehalt von 15.000 UAH brutto, was nach Steuern 11.500 UAH netto bedeutet – eine Steigerung von 3.400 UAH.

Besondere Regelungen gelten für medizinisches Personal in Kampfgebieten. In diesen Einsatzgebieten beträgt das Mindestgehalt für einen Arzt 40.000 UAH und für eine Krankenschwester 30.000 UAH. Die Finanzierung der Gehaltserhöhungen erfolgt über den Nationalen Gesundheitsdienst der Ukraine (NSZU). Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Arbeitsbedingungen und den sozialen Schutz der Beschäftigten in einer für das Land äußerst schwierigen Zeit zu verbessern. Die Entscheidung ist vor dem Hintergrund des anhaltenden Krieges zu sehen, der das Gesundheitssystem extrem belastet.

Der Regierungsbeschluss stellt einen wichtigen Schritt zur Unterstützung der medizinischen Fachkräfte dar, die unter Kriegsbedingungen enormen Herausforderungen und Risiken ausgesetzt sind. Die Gehaltssteigerungen sollen nicht nur die finanzielle Situation verbessern, sondern auch die Motivation und Einsatzbereitschaft in dieser hochbelastenden Situation stärken. In der aktuellen sozioökonomischen Lage der Ukraine kann diese Entscheidung ein positives Signal für den gesamten Gesundheitssektor und die Gesellschaft sein.


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