50 Hunde aus dem Frontgebiet suchen in Odessa ein neues Zuhause.

50 Hunde aus dem Frontgebiet suchen in Odessa ein neues Zuhause
50 Hunde aus dem Frontgebiet suchen in Odessa ein neues Zuhause

Freiwillige in Odessa retten Tiere aus der Frontzone

Nach Angaben von UATV: In Odessa suchen Helfer dringend neue Familien für über 50 Hunde, die aus den umkämpften Gebieten evakuiert wurden. Viele der Tiere wurden direkt bei russischen Angriffen gerettet. Die Vermittlungsstelle ist zu einem zentralen Anlaufpunkt geworden, an dem sich Freiwillige mit großer Entschlossenheit für den Schutz und die Versorgung der schutzbedürftigen Tiere einsetzen.

Die Geschichten der Helfer

Eine von ihnen ist Oksana Glicenko, die 2022 aus Kurachowe in der Region Donezk nach Odessa zog. Sie gehört zu den Freiwilligen, die sich aktiv an der Rettung und Pflege der Tiere beteiligen. Nach Angaben der Helfer wurden sechs Hunde nach dem Terrorakt am Kachowka-Staudamm im Jahr 2023 geraten. Insgesamt konnten die Freiwilligen nach diesem tragischen Vorfall mehr als 200 Tiere in Sicherheit bringen.

Die Freiwillige Elena Frolova berichtete:

'Die Jungs mussten ihre Stellung räumen, und der Hund tat ihnen so leid. Sie wandten sich an uns, und wir haben sie mitgenommen.' - Elena Frolova

Diese Worte zeigen, mit welcher emotionalen Hingabe die Helfer ihre Aufgabe angehen. Sie retten nicht nur Tiere, sondern träumen auch davon, ihnen ein neues Zuhause zu geben. 'Wir träumen davon, ein Zuhause für sie zu finden, einen Besitzer', fügte Elena hinzu.

Auch Freiwillige wie Valerija Shlykhar engagieren sich intensiv im Training der Hunde. 'Ich komme jetzt seit einem Jahr hierher, trainiere die Hunde und bringe ihnen Kommandos bei', erzählte sie. Diese Arbeit ist nicht nur wichtig für das Verhalten der Tiere, sondern auch für ihre spätere Eingewöhnung in neuen Familien.

Die Vermittlungsstellen in Odessa setzen ihre wichtige Mission fort: Sie retten Tiere aus Gefahrenzonen und suchen für sie neue Besitzer – eine Aufgabe, die in dieser schwierigen Zeit für das Land von großer Bedeutung ist.

Diese Initiative hilft nicht nur den vom Krieg betroffenen Tieren, sondern fördert auch das gesellschaftliche Bewusstsein für die Verantwortung gegenüber heimatlosen Tieren. In einer Zeit, in der viele Menschen mit eigenen Problemen kämpfen, werden solche Programme zu einer wichtigen Stütze – sowohl für die Tiere als auch für ihre künftigen Halter. Die Fortführung dieser Projekte kann das Leben vieler Tiere und Menschen nachhaltig verändern, die einander in schweren Zeiten beistehen wollen.


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