Ihre Chats mit ChatGPT könnten bei Google erscheinen – was Sie wissen sollten.
Benutzer, die ihre Chats mit ChatGPT über die Schaltfläche 'Teilen' teilen, könnten unerwartet dazu führen, dass sie für alle in den Google-Ergebnissen sichtbar werden. Einige dieser Seiten enthalten sensible Details – von Geschichten über psychische Schwierigkeiten bis hin zu Daten, die es ermöglichen, eine Person zu identifizieren.
Darüber berichtet Fast Company.
Wie Gespräche in die Suche gelangen und warum dies Besorgnis erregt
Google indexiert jeden im offenen Web verfügbaren Inhalt, sodass öffentliche Links zu ChatGPT-Chats, die Benutzer absichtlich öffentlich zugänglich machen, in den Ergebnissen erscheinen. Eine einfache Suchanfrage nach einem Fragment eines einzigartigen Links, der beim Klicken auf 'Teilen' generiert wird, öffnet Dialoge, in denen Menschen persönliche Details teilen – darunter Informationen über Abhängigkeiten, erlittene körperliche Gewalt oder schwerwiegende psychische Gesundheitsprobleme. Obwohl die ChatGPT-Oberfläche keine Namen anzeigt, offenbaren die Benutzer manchmal ihre Identität durch bestimmte Umstände und Fakten aus ihrem Leben.
Indem sie auf 'Teilen' klicken, leiten Menschen oft Gespräche an nahe stehende Personen weiter oder speichern einfach die URL für sich selbst – ohne zu erwarten, dass die Seite im Google-Index landet und für jedermann zugänglich wird. Derzeit liefert die Suche fast 4.500 solcher Gespräche, und dies ist nicht unbedingt eine vollständige Liste, da Google nicht alle Seiten indiziert. Angesichts der Sensibilität der Themen werden keine Beispiele solcher Chats zitiert oder verlinkt.
Der Kontext macht die Entdeckung besonders besorgniserregend: Laut Umfragen haben fast die Hälfte der Amerikaner im letzten Jahr große Sprachmodelle um psychologische Unterstützung gebeten. Drei Viertel suchten Hilfe bei Angstzuständen, zwei Drittel um Rat zu persönlichen Fragen, fast sechs von zehn wegen Depressionen. Im Gegensatz zur Vertraulichkeit im Gespräch mit einem Therapeuten können Transkripte von Chats mit KI in der regulären Suche erscheinen.
Website-Besitzer können Seiten aus den Ergebnissen entfernen, und gemeinsame Links von ChatGPT sollten 'standardsmäßig' nicht indiziert werden – sie müssen absichtlich für die Suche zugänglich gemacht werden. Benutzer werden auch gewarnt, keine sensiblen Daten zu veröffentlichen, und es wird ihnen erlaubt, geteilte Links zu löschen.
Der CEO von OpenAI, Sam Altman, hat kürzlich die Benutzer gewarnt, nicht die intimsten Details in ChatGPT zu teilen: Das Unternehmen könnte gesetzlich verpflichtet sein, diese Daten auf Anordnung eines Gerichts bereitzustellen.
Wir erinnern daran, dass KI bereits Teil des täglichen Lebens geworden ist, und ChatGPT im Juni zu den fünf meistbesuchten Websites der Welt gehörte. Doch trotz der Benutzerfreundlichkeit warnen Experten: Einige Anfragen an Chatbots könnten Sicherheits- oder sogar Finanzprobleme verursachen.
Außerdem haben wir berichtet, dass KI-Assistenten helfen, Informationen sofort zu suchen, aber gleichzeitig eine potenzielle Bedrohung für die Privatsphäre darstellen. Experten heben sieben Datentypen hervor, denen man ChatGPT und ähnlichen Systemen niemals anvertrauen sollte, um nicht Opfer eines Datenlecks oder Betrugs zu werden.
Der Beitrag hebt hervor, dass beim Teilen von Chats über ChatGPT das Risiko besteht, dass vertrauliche Informationen über die Google-Indizierung im Internet zugänglich werden. Solche Daten können besonders sensibel sein und private Details enthalten, weshalb den Benutzern geraten wird, vorsichtig zu sein und zu vermeiden, ihre intimsten Details über diese Plattform zu teilen. Darüber hinaus könnte die öffentliche Zugänglichkeit solcher Informationen ein Problem für die Privatsphäre und Sicherheit der Benutzer darstellen.Lesen Sie auch
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