Fastenzeit 2026: Diese Süßigkeiten sind vom 23. Februar bis 11. April erlaubt.
Die Fastenzeit im Jahr 2026
Nach Angaben von TSN.ua: Vom 23. Februar bis zum 11. April 2026 begehen viele Gläubige die österliche Fastenzeit. Diese Phase der Vorbereitung auf das höchste christliche Fest ist geprägt von Verzicht und Besinnung. Ein zentraler Aspekt ist dabei der Verzicht auf tierische Produkte in der Ernährung, der als Weg der inneren Reinigung verstanden wird.
Was darf gesüßt werden? Erlaubte Naschereien
Selbst während der strengen Fastenperiode muss man nicht komplett auf Süßes verzichten. Entscheidend ist, dass die Leckereien "lauter" bzw. "fastenkonform" sind. Das bedeutet: Sie dürfen keine Bestandteile wie Milch, Butter, Eier oder tierischen Gelatine enthalten. Ein Beispiel ist dunkle Schokolade, die mindestens 70% Kakaoanteil aufweisen muss, um geeignet zu sein.
Konkret stehen unter anderem folgende süße Alternativen zur Auswahl:
- Honig
- Dunkle Schokolade (ab 70% Kakao)
- Fastengebäck und -gebäck ohne tierische Fette
- Marmelade und Konfitüren
- Fruchtgummis und Pastillen auf pflanzlicher Basis
Besondere Aufmerksamkeit ist bei Fruchtgummis und Pastillen geboten: Sie müssen ohne Gelatine auskommen und stattdessen mit Pektin oder Agar-Agar gebunden sein. Auch Nüsse in Honig oder Zucker sowie Trockenfrüchte sind eine passende Wahl für den kleinen süßen Hunger.
Die Fastenzeit ist somit nicht nur eine Phase des Verzichts, sondern auch eine Chance, die eigene Ernährung bewusster zu gestalten. Mit dem Wissen um die erlaubten Lebensmittel können Gläubige die Traditionen achtsam leben. Dieser bewusste Umgang mit Nahrung unterstützt das spirituelle Ziel der Zeit und fördert zugleich das körperliche Wohlbefinden.
Die österliche Bußzeit hat für viele Christen eine tiefe spirituelle Bedeutung. Sie dient der inneren Einkehr und der Vorbereitung auf das Osterfest. Die Einhaltung der Ernährungsregeln ist dabei ein äußerer Ausdruck dieser inneren Haltung. Das Einhalten der Vorgaben hilft, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und gleichzeitig die Gemeinschaft in der Glaubenspraxis zu erfahren.
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