Oberster Gerichtshof entscheidet: Bei Zahlungseingang auf normalem Konto droht Pfändung der Rente.
Rentner in der Ukraine: Wenn Schulden zur Gefahr für die Altersbezüge werden
Nach Angaben von Novyny.live: In der Ukraine können Rentner ihre monatlichen Bezüge verlieren, wenn diese auf ein gewöhnliches Bankkonto überwiesen werden und der Kontoinhaber Schulden hat. Der Oberste Gerichtshof hat klargestellt, dass der automatische Schutz vor Pfändung nur dann greift, wenn ein spezielles Rentenkonto genutzt wird. Hintergrund ist ein konkreter Fall: Einem Rentner wurden die Gelder durch einen privaten Vollstrecker entzogen. Das Gericht wies die Klage ab, weil das Konto als normales Girokonto und nicht als spezielles Rentenkonto geführt wurde – ein entscheidender Unterschied.
Die Bank hatte keine Möglichkeit zu erkennen, dass es sich bei dem eingehenden Betrag um eine Rente handelte. Deshalb konnten die Zahlungen ohne Weiteres gepfändet werden. Rechtsanwälte empfehlen Rentnern daher dringend, ein spezielles Rentenkonto zu eröffnen. Nur so sind die Zahlungen automatisch vor Zugriffen durch Gläubiger oder Vollstrecker geschützt.
So sichern Sie Ihre Finanzen: Drei Schritte zur Abwehr
Um das eigene Geld zu schützen, sollten Rentner folgende Maßnahmen ergreifen:
- Dem Vollstreckungsbeamten die entsprechenden Nachweise vorlegen;
- Einen Antrag auf Aufhebung der Kontenbeschlagnahme stellen;
- Die Handlungen des Vollstreckers anfechten.
Diese Schritte können verhindern, dass die für den Lebensunterhalt bestimmten Gelder verloren gehen.
Der Fall zeigt eindringlich, wie wichtig eine korrekte Kontoführung und Verwaltung der Rentenzahlungen in der Ukraine ist. Die Nutzung spezieller Rentenkonten ist eine wirksame Vorsorge gegen das Risiko der Zwangsvollstreckung. Angesichts der oft komplexen Schuldensituation im Land sollten Rentner ihre Rechte genau kennen und alle Möglichkeiten nutzen, um ihre finanziellen Mittel zu schützen.
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