Butter oder Butterschmalz: Wann welches Fett zum Braten taugt.
Butter in der Küche: Stärken und Grenzen
Nach Angaben von TSN.ua: Butter ist ein beliebtes Fett in der Küche, doch ihre Verwendung zum Braten ist eingeschränkt. Der Grund ist ihr niedriger Rauchpunkt von nur etwa 150-170 °C, der hohe Temperaturen nicht zulässt. Dennoch eignet sie sich hervorragend für schonende Zubereitungsarten wie:
- das Dünsten von Gemüse;
- die Zubereitung von Omeletts oder Rührei;
- das Ausbacken von Pfannkuchen oder Käsepfannkuchen auf schwacher Hitze;
- die Verfeinerung von Saucen oder als aromatische Zugabe am Ende des Kochvorgangs.
Die bessere Wahl für hohe Hitze
Für Gerichte, die scharfes Anbraten, Frittieren oder langes Garen erfordern, ist Butter nicht ideal. Hier empfiehlt sich Butterschmalz (auch Ghee genannt), dessen Rauchpunkt bei über 230 °C liegt. Diese Eigenschaft macht es zum perfekten Bratfett, da es hohe Temperaturen aushält, ohne zu verbrennen oder unerwünschte Stoffe zu bilden. Butterschmalz ist ein reines Milchfett, bei dem Wasser und Milcheiweiß entfernt wurden.
Wer dennoch den Geschmack von Butter beim Braten nutzen möchte, kann sie mit hitzebeständigen Pflanzenölen wie Oliven-, Raps- oder Sonnenblumenöl mischen. Diese Kombination erhöht den Rauchpunkt der Mischung und macht sie für verschiedene Garmethoden geeigneter. Die richtige Fettwahl beeinflusst somit maßgeblich das Ergebnis und die gesundheitliche Unbedenklichkeit Ihrer Speisen.
Kenntnisse über die Eigenschaften verschiedener Fette sind für Hobby- und Profiköche gleichermaßen wichtig. Sie helfen, Misserfolge in der Küche zu vermeiden. Die bewusste Auswahl kann nicht nur den Geschmack verbessern, sondern auch die Nährstoffe schonen. Im modernen Kochen ist das gezielte Kombinieren von Fetten daher eine gängige Praxis, um Sicherheit und neue Geschmackserlebnisse zu vereinen.
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