149 Millionen Zugangsdaten im Netz aufgespürt: Ist Ihr Account betroffen?.
Unverschlüsselte Datenbank entdeckt
Nach Angaben von TSN.ua: Der Cybersicherheitsforscher Jeremiah Fowler hat eine offen zugängliche Datenbank entdeckt, die mehr als 149 Millionen einzigartige Login-Daten enthielt. Diese sensiblen Informationen stammten von populären Diensten wie Gmail, Facebook, Netflix und Binance. Insgesamt 149.404.754 Kombinationen aus Benutzernamen und Passwörtern waren so ungeschützt im Internet aufzufinden, was ein massives Sicherheitsrisiko für die betroffenen Nutzer darstellt.
Umfang der kompromittierten Accounts
Die Datenbank listete Zugänge für folgende Dienste auf:
- 48 Millionen Gmail-Accounts
- etwa 4 Millionen Yahoo-Accounts
- 1,5 Millionen Outlook-Accounts
- 900.000 iCloud-Accounts
- rund 1,4 Millionen Accounts mit der Domain '.edu'
Bei den Social-Media- und Unterhaltungsplattformen waren diese Zahlen betroffen:
- 17 Millionen Facebook-Logins
- 6,5 Millionen Instagram-Logins
- 3,4 Millionen Netflix-Logins
- 780.000 TikTok-Logins
- 420.000 Binance-Logins
- 100.000 OnlyFans-Logins
Solche Datenpools sind für Cyberkriminelle äußerst wertvoll, da sie für unbefugten Account-Zugriff und Identitätsdiebstahl genutzt werden können. Ein derartiger Fund unterstreicht die anhaltende Gefahr durch schlecht gesicherte Datenbestände im Netz.
Nutzer sollten daher umgehend Schutzmaßnahmen ergreifen, insbesondere ihre Passwörter ändern und die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren. Die Bedeutung von Online-Sicherheit wird durch einen weiteren Vorfall unterstrichen: In Südkorea wurden vier Hacker festgenommen, die über 120.000 IP-Kameras gehackt hatten. Solche Vorfälle zeigen, wie wichtig proaktive Sicherheitsvorkehrungen sind.
Dieser Vorfall unterstreicht die kritische Notwendigkeit für Nutzer, wachsam und proaktiv bei der Sicherung ihrer Online-Konten zu sein. Jeremiah Fowler
Angesichts des gewaltigen Ausmaßes dieses Datenlecks und der damit verbundenen Risiken für Privatsphäre und Sicherheit reicht ein einfacher Passwortwechsel oft nicht aus. Es ist entscheidend, starke, einzigartige Passwörter zu verwenden und zusätzliche Sicherheitsschichten wie die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren. Datenlecks und Cyberangriffe bleiben eine ernste Bedrohung, die von Einzelpersonen und Organisationen erhöhte Aufmerksamkeit erfordert.
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