Energiekrise in der Ukraine: Experte rechnet noch Jahre mit Stromausfällen.
Stromausfälle werden noch Jahre andauern
Nach Angaben von TSN.ua: Die zerstörte Energieinfrastruktur und notwendige Reparaturen an Kraftwerken werden die Ukraine noch lange beschäftigen. Wie Stanislaw Ignatjew, Vorsitzender des Rates des Ukrainischen Verbands für Erneuerbare Energie, erklärt, könnten die geplanten Stromabschaltungen bis in den Sommer hinein fortgesetzt werden. Eine Rückkehr zur Normalität ohne Unterbrechungen sei in weiter Ferne.
Die Bevölkerung muss sich laut der Prognose des Experten auf mindestens drei bis fünf Jahre mit regelmäßigen Stromausfällen einstellen. Die Wiederherstellung des Energiesystems sei ein langwieriger Prozess, der nicht innerhalb eines Jahres zu bewältigen sei. Ignatjew betont:
'Das baut man nicht in einem Jahr auf – es ist eine Perspektive von drei bis fünf Jahren, um das Leistungsdefizit zu überwinden.' - Stanislaw Ignatjew
Eine leichte Entspannung könnte sich gegen Ende März und im April durch eine aktivere Solarstromerzeugung ergeben. Die Gesamtsituation bei der Energieversorgung bleibt jedoch angespannt. Die Energiekrise ist eine direkte Folge der massiven Kriegszerstörungen und unterstreicht die enormen Herausforderungen des Wiederaufbaus.
Langwieriger Wiederaufbau der Infrastruktur
Die Prognose macht die gewaltigen Aufgaben deutlich, vor denen die Ukraine nach der russischen Aggression steht. Kurzfristig geht es um die Stabilisierung der Versorgung, langfristig sind enorme Investitionen und Zeit nötig. Der Ausbau erneuerbarer Energien kann ein wichtiger Baustein für mehr Unabhängigkeit und Stabilität sein. Dafür sind jedoch ein umfassender Plan sowie staatliche und internationale Unterstützung unerlässlich.
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