Wind und Sonne haben die Kohle überholt: Schlüsselveränderung im weltweiten Energiesektor.

Wind und Sonne haben die Kohle überholt: Schlüsselveränderung im weltweiten Energiesektor
Wind und Sonne haben die Kohle überholt: Schlüsselveränderung im weltweiten Energiesektor

Solarenergie überholt die Kohle

Im ersten Halbjahr 2025 haben die Energieerzeugungsmengen aus Wind und Sonne die Kohlenutzung übertroffen. Dies berichtet The Guardian am 7. Oktober. Wissenschaftler betrachten dies als einen bedeutsamen Erfolg. Im Vergleich zum Vorjahr hat die Welt ein Drittel mehr Solarenergie erhalten und die Windenergieproduktion um 7% gesteigert. Dies geschieht vor dem Hintergrund einer Verringerung der Nutzung fossiler Brennstoffe. China und Indien sind die Vorreiter dieser Veränderungen und führen die Liste der größten Märkte für erneuerbare Energien an. Europa und die USA hinken derzeit hinterher und sind weiterhin stark abhängig von erheblichen Mengen an Energie, die durch die Verbrennung von Kohle und Gas gewonnen werden. Experten prognostizieren, dass die Produktion erneuerbarer Energien bis zum Ende des Jahrzehnts verdoppelt werden könnte, wobei 80% dieses Wachstums durch Solarstrom bereitgestellt werden. In der EU hat die Solarenergie erstmals die Kohle überholt.

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Diese Veränderungen im Energiesektor weisen auf einen globalen Übergang zu erneuerbaren Energiequellen hin, was ein wichtiger Schritt im Kampf gegen den Klimawandel ist. Trotz der enormen Fortschritte in der Entwicklung von Sonnen- und Windenergie bleiben die Herausforderungen für viele Länder beim Übergang von traditionellen Energiequellen erheblich.

In der Ukraine zeigt die Unterstützung für die Entwicklung der Atomenergie ebenfalls, dass das Gleichgewicht zwischen traditionellen und neuen Energiequellen relevant bleibt. Die zunehmende Unterstützung für den Bau von Energieblöcken im Kernkraftwerk Chmelnyzkyj könnte auf das Bestreben des Landes hinweisen, die energetische Autonomie zu gewährleisten und die Abhängigkeit von importierten Energieressourcen zu verringern.


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