Warum Elternzeit Männer in der Ukraine nicht vor der Einberufung schützt.
Mobilmachung und Aufschub: Ein Überblick
Nach Angaben von Novyny.live: In der Ukraine können wehrpflichtige Männer aus verschiedenen Gründen einen Aufschub von der Mobilmachung erhalten, etwa wegen familiärer Umstände. Allerdings ist die Inanspruchnahme von Elternzeit kein gültiger Grund für eine solche Zurückstellung. Die allgemeine Mobilmachung betrifft alle registrierten Wehrpflichtigen, und wer einen Aufschub beantragt, muss die gesetzlich festgelegten Voraussetzungen erfüllen. Viele Männer gehen fälschlicherweise davon aus, dass die Betreuung eines Kindes sie automatisch schützt – doch das ist ein Irrglaube.
Voraussetzungen für einen Aufschub
Zu den wichtigsten Gründen für eine Zurückstellung gehören:
- die Betreuung von drei oder mehr minderjährigen Kindern;
- die Betreuung eines Kindes mit Behinderung;
- die Behinderung der Ehefrau.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Studierende können ihren Aufschub auch dann wiedererlangen, wenn sie ihr Studium fortsetzen.
„Nein, unter diesen Umständen erhält ein Mann keinen Aufschub.“
Jurij Ajwasjan
Experten betonen, dass für einen Aufschub die entsprechenden gesetzlichen Gründe vorliegen müssen. Vladyslav Derij ergänzt:
„Um nicht eingezogen zu werden, müssen Sie ein Recht auf Zurückstellung von der Einberufung während der Mobilmachung haben – aus den Gründen, die in Artikel 23 des ukrainischen Gesetzes ‚Über die Mobilmachungsvorbereitung und Mobilmachung‘ festgelegt sind. Die Beantragung von Elternzeit ist leider kein solcher Grund.“
Vladyslav Derij
Daher sollten alle, die einen Aufschub beanspruchen können, die geltenden Gesetze genau prüfen und die festgelegten Bedingungen einhalten, um einer Einberufung zu entgehen.
Diese Informationen sind für alle Wehrpflichtigen in der Ukraine von großer Bedeutung, denn in Zeiten der allgemeinen Mobilmachung kann ein klares Verständnis der Rechtslage helfen, unangenehme Konsequenzen zu vermeiden. Da sich die Mobilmachungsbestimmungen je nach Lage im Land ändern können, ist es ratsam, Gesetzesänderungen zu verfolgen und bei Fachleuten nachzufragen, um genaue und aktuelle Auskünfte über die eigenen Rechte zu erhalten.
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