Reisen mit Kindern ins Ausland 2026: Neue Dokumentenregelungen und wichtige Änderungen.
Neuerungen bei Grenzübertritten mit Minderjährigen
Nach Angaben von Novyny.live: Seit dem Kriegsbeginn in der Ukraine wurden die Bestimmungen für Auslandsreisen mit Kindern angepasst. Eine notariell beglaubigte Erlaubnis des anderen Elternteils ist nun nicht mehr erforderlich, wenn ein Kind mit einem Elternteil reist. Diese Erleichterung vereinfacht die Ausreise für zahlreiche Familien, die ins Ausland möchten.
Für die Ausreise mit einem Kind müssen drei wesentliche Dokumente vorgelegt werden:
- ein ukrainischer Reisepass für Auslandsreisen,
- die Geburtsurkunde des Kindes,
- Nachweise über das Verwandtschaftsverhältnis.
Ab 2026 entfällt die Pflicht zur notariellen Zustimmung des zweiten Elternteils, wenn das Kind von einem Elternteil begleitet wird. Reist das Kind hingegen mit Großeltern, Geschwistern oder anderen Verwandten, müssen die familiären Beziehungen ebenfalls belegt werden.
Ein wichtiger Punkt: Für Fahrten mit Trainern oder Lehrkräften ist eine schriftliche Einwilligung der Eltern oder ein Dokument der Vormundschaftsbehörde nötig. Diese Regelung soll die Sicherheit von Kindern auf Reisen gewährleisten.
Reisebedingungen und zusätzliche Auflagen
Beachtenswert sind auch die Reiseumstände: Im März 2026 müssen Busreisende von der Ukraine nach Polen mit einer Fahrtzeit von 7 bis 26 Stunden rechnen und zahlen etwa 2000–3000 Griwna pro Ticket. Zudem gelten in der EU Einfuhrbeschränkungen für bestimmte Waren – so sind Fleisch, Milchprodukte, frisches Obst und Gemüse verboten, und es gibt Limits für alkoholische Getränke. Diese Anpassungen bei den Ausreisebestimmungen für Kinder und die neuen Dokumentenanforderungen erleichtern ukrainischen Familien das Reisen.
Die Änderungen bei Grenzübertritten mit Kindern sind ein bedeutender Schritt, um ukrainischen Familien das Reisen, besonders in Kriegszeiten, zu erleichtern.
Die vereinfachte Ausreise könnte auch die Wiederherstellung sozialer und kultureller Verbindungen fördern, da Familien nun Verwandte und Freunde im Ausland besuchen können. Wichtig ist, dass diese Neuerungen von angemessenen Sicherheitsmaßnahmen begleitet werden, um das Wohl der Kinder während der Reise zu schützen.
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