Zum Gespräch mit Putin bereit: Worüber Zelenskyj verhandeln will.
Direktgespräch zwischen den Präsidenten geplant
Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat seine Bereitschaft zu einem Treffen mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin bekundet. Im Zentrum der geplanten Gespräche sollen territoriale Fragen stehen. Ein ukrainisches Verhandlungsteam bereitet ein solches Gipfeltreffen derzeit in Genf vor. Ungeklärt bleibt dabei jedoch die Souveränität über die Region Donezk.
Selenskyj betonte, dass 'Fragen zu den Territorien nur unter der Bedingung eines persönlichen Zusammentreffens mit Putin gelöst werden können'.
Diese Aussage unterstreicht den ernsthaften Willen des Präsidenten, eine friedliche Lösung zu erreichen. Zugleich äußerte er jedoch die Einschätzung, dass 'Moskau nicht auf Frieden eingestellt' sei, was Zweifel an den Verhandlungsperspektiven weckt.
Diplomatische Bemühungen und internationale Unterstützung
In diesem Kontext ist auch Selenskyjs Treffen mit den US-Senatoren Richard Blumenthal und Sheldon Whitehouse am 16. Februar zu sehen, bei dem Sicherheitsfragen und die internationale Unterstützung der Ukraine erörtert wurden. Die angespannte Lage zeigte sich jedoch deutlich, als Russland ausgerechnet am Tag der ersten Verhandlungsrunde in Genf einen Angriff auf die Ukraine flog.
Die Situation verdeutlicht die enorme Komplexität und Widersprüchlichkeit des Friedensprozesses zwischen der Ukraine und Russland. Trotz der Dialogbereitschaft aus Kiew lassen die militärischen Aktionen Moskaus kaum echtes Interesse an einer Konfliktlösung erkennen. Dies stellt die Wirksamkeit künftiger Gipfeltreffen grundsätzlich in Frage und macht die Suche nach funktionierenden Mechanismen für einen dauerhaften Frieden in der Region zu einer drängenden Aufgabe.
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