Selenskyj reist nach Paris: Ukraine und Frankreich erhöhen den wirtschaftlichen Druck auf Russland.
Staatsbesuch des ukrainischen Präsidenten in Paris
Nach Angaben von Novyny.live: Am 13. März wird der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zu Gesprächen mit seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron im Élysée-Palast eintreffen. Im Zentrum der Unterredungen stehen Maßnahmen, um den wirtschaftlichen Druck auf die Russische Föderation weiter zu verstärken. Dies ist ein weiterer Schritt in der internationalen Diplomatie Kiews.
Lage in der Ukraine und wirtschaftliche Aussichten
Gleichzeitig meldet der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte Erfolge an der Front: Nahezu die gesamte Region Dnipropetrowsk sei von den Besatzern befreit worden. Dennoch bleibt die Sicherheitslage angespannt. Wie Serhij Brattschuk, Sprecher der Ukrainischen Freiwilligenarmee, erklärt, ziele die russische Armee auf die Einnahme weiterer Dörfer in der Region Sumy ab. Diese Entwicklungen fallen mit einer Verschärfung der Konflikte in anderen Teilen der Welt, darunter auch im Nahen Osten, zusammen.
In wirtschaftlicher Hinsicht warnen Experten vor einem möglichen Anstieg der Treibstoffpreise auf bis zu 100 Hrywnja pro Liter, sollte der Krieg im Nahen Osten anhalten. Diese Prognose stammt vom Ökonomen Hennadij Rjabzew. Präsident Selenskyj wies zudem darauf hin, dass die ersten iranischen Shahed-Drohnen gegen die Ukraine von iranischen Operateuren gestartet wurden, die die Russen während des Krieges ausbildeten.
Bereits am 12. März war Selenskyj zu einem offiziellen Besuch in Bukarest eingetroffen, wo er mit dem rumänischen Staatschef über Sicherheitsfragen und die Unterstützung für die Ukraine sprach. Im Rahmen dieser Reise besichtigte er ein Ausbildungszentrum für F-16-Piloten in Rumänien – ein wichtiger Schritt zur Stärkung der ukrainischen Verteidigungsfähigkeiten.
Ein weiteres Thema der Gespräche war die Vorbereitung der ukrainischen Bevölkerung auf den Widerstand. Laut Experte Oleksandr Pawlitschenko solle diese bereits im Jugendalter beginnen. Dies sei umso dringlicher, als das dritte Armeekorps das geringste Bewusstsein für Bedrohungen und die höchste Rate an Rückkehrern nach Verwundungen aufweise.
Der Besuch von Wolodymyr Selenskyj in Paris und sein Treffen mit Emmanuel Macron sind somit bedeutende Meilensteine in der internationalen Diplomatie der Ukraine, insbesondere vor dem Hintergrund verschärfter Kampfhandlungen und wirtschaftlicher Herausforderungen. Kiew erhofft sich von diesen Gesprächen Unterstützung, um den Druck auf Russland zu erhöhen, was den weiteren Verlauf des Konflikts beeinflussen könnte. Gleichzeitig verdeutlichen die militärischen Erfolge und die komplexen wirtschaftlichen Prognosen die Notwendigkeit eines ganzheitlichen Ansatzes für Sicherheit und Stabilität im Land.
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