Woche der Angriffe: Selenskyj beziffert russische Luftschläge auf über 2300 Drohnen und 1500 Bomben.
Neue Waffenlieferungen und anhaltende Luftangriffe: Lage in der Ukraine
Nach Angaben von UATV: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat neue Details zu den jüngsten Attacken der russischen Streitkräfte bekannt gegeben. Gleichzeitig meldete er den Eintreffen moderner Kampfjets aus Schweden. Allein in den letzten sieben Tagen setzte die russische Armee folgende Waffen gegen die Ukraine ein:
- mehr als 2300 Drohnen;
- über 1500 Gleitbomben;
- 108 Raketen verschiedener Bauarten.
Diese Zahlen verdeutlichen die anhaltende Eskalation der Kampfhandlungen und die unverminderte Aggression der russischen Truppen.
„In dieser Woche haben die Russen über 2.300 Angriffsdrohnen, fast 1.560 gelenkte Fliegerbomben und 108 Raketen unterschiedlicher Typen auf unsere Menschen abgefeuert“, erklärte Wolodymyr Selenskyj.
Die Angaben belegen das Ausmaß der Zerstörung, dem die Ukraine ausgesetzt ist, und unterstreichen die Dringlichkeit, die Landesverteidigung weiter zu stärken. Zur besseren Einordnung: Die Zahl der abgefeuerten Drohnen und Bomben übersteigt die Werte der Vorwochen deutlich.
Parallel dazu hat die Ukraine eine neue Abschussvorrichtung des Typs IRIS-T erhalten. „Wir haben eine neue IRIS-Trägerrakete bekommen“, betonte der Präsident. Dieses moderne System soll die Effizienz des ukrainischen Luftraumschutzes merklich erhöhen.
Internationale Zusammenarbeit: Schweden und USA als Partner
Ein weiterer wichtiger Schritt war in dieser Woche die Unterzeichnung eines Abkommens über den Kauf von 150 Gripen-Kampfflugzeugen. „In dieser Woche gibt es auch gewichtige Vereinbarungen mit Schweden“, fügte Selenskyj hinzu. Dies zeigt die aktive Kooperation der Ukraine mit internationalen Verbündeten im Verteidigungsbereich.
Ergänzend plant das US-Verteidigungsministerium (Pentagon), die Produktion von Waffen und Munition hochzufahren. Dies könnte die Versorgung der Ukraine mit dringend benötigtem Gerät und Kriegsmaterial im andauernden Konflikt weiter verbessern. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Ukraine im Kampf um ihre Unabhängigkeit und territoriale Integrität zu unterstützen.
Die jüngsten Ereignisse unterstreichen die Ernsthaftigkeit der militärischen Lage: Neue Angriffswellen und aktive Attacken Russlands zwingen die ukrainische Führung zu raschen Schritten zur Festigung der Abwehr. Gleichzeitig zeigt die enge Abstimmung mit internationalen Partnern, insbesondere Schweden bei der Beschaffung von Militärtechnik, dass die Ukraine auf die Solidarität der Weltgemeinschaft zählen kann. Die geplante Ausweitung der Rüstungsproduktion in den USA könnte für die ukrainischen Streitkräfte in dieser schwierigen Phase eine Schlüsselrolle spielen.
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