Zum Ukraine-Krieg: Zelenskyj und Trump sprechen über US-Hilfe und Genf-Gespräche.
Telefonat zwischen den Präsidenten der Ukraine und der USA
Nach Angaben von TSN.ua: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich mit dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump ausgetauscht. Im Zentrum des Gesprächs standen die US-Militärhilfe im Rahmen der sogenannten PURL-Liste (Prioritized Ukraine Requirements List) sowie die Vorbereitung bilateraler Treffen in Genf. An dem Gespräch nahmen auf Seiten Trumps auch dessen Vertreter Steve Witkoff und Jared Kushner teil. Die PURL-Liste priorisiert die dringendsten ukrainischen Bedürfnisse an Waffen und Ausrüstung.
Selenskyj betonte, dass ukrainische Verhandlungsteams derzeit intensiv an den Gesprächen arbeiten.
„Ich habe mich für alle Anstrengungen und dieses große Engagement für die Verhandlungen und die Arbeit zur Beendigung des Krieges bedankt“ – Wolodymyr Selenskyj.Der ukrainische Staatschef wies darauf hin, dass dieser Winter der schwierigste für die Ukraine sei. Daher unterstrich er die entscheidende Bedeutung der Lieferung von Raketen für US-Luftabwehrsysteme, die 'sehr dabei helfen, all diese Herausforderungen zu bewältigen und Leben zu schützen'.
US-Unterstützung und weitere Planungen
Laut Selenskyj unterstützt Ex-Präsident Trump den vorgeschlagenen Ablauf der weiteren Schritte.
„Nur so lassen sich alle komplexen und sensiblen Fragen lösen und der Krieg schließlich beenden“ – Wolodymyr Selenskyj.Ein Treffen der Verhandlungsteams im Dreierformat ist für Anfang März geplant, während sich die Vertreter der USA und der Ukraine in Genf zusammenfinden werden. Diese diplomatischen Kontakte finden vor dem Hintergrund einer angespannten Sicherheitslage statt.
Das Telefonat der beiden Präsidenten ist von großer Bedeutung für die weitere Entwicklung der Beziehungen zwischen Kiew und Washington. Die amerikanische Unterstützung, insbesondere im Bereich der Luftverteidigung, kann die ukrainische Fähigkeit, äußeren Bedrohungen zu begegnen, erheblich beeinflussen. Das für Kürze anvisierte Treffen in Genf könnte einen wichtigen Schritt zur Stärkung der bilateralen Bindungen und zur Konfliktlösung im Osten der Ukraine darstellen.
Lesen Sie auch
- Neuer Gefangenenaustausch: Selenskyj bestätigt Rückkehr von 186 ukrainischen Soldaten
- Schwache Antwort aus Moskau: Selenskyj fordert mehr Druck auf Russland
- Jazenjuk bewertet Selenskyjs Brief an Putin: Diese Vorbedingungen nennt er für Gespräche
- US-Skepsis gegenüber Chinas Friedensplan: Ist eine Waffenruhe realistisch?
- Kreml-Chef reagiert auf Selenskyjs Brief: Bedingungen für ein Treffen und Kriegsziele genannt
- EU gibt grünes Licht für Selenskyjs Waffenstillstandsplan mit Russland – die Details

