Nach Gespräch mit Scholz: So bewertet Selenskyj Waffenlieferungen und EU-Milliarden.
Stellungnahme des ukrainischen Präsidenten
Nach Angaben von TSN.ua: Angesichts der eskalierenden Lage im Nahen Osten äußerte sich der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj zu möglichen Engpässen bei der Waffenversorgung. Er betonte, es gebe von den Partnern keine Signale für einen Lieferstopp. Dies deute auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit den internationalen Verbündeten hin.
„Diese Frage beschäftigt uns, deshalb stehen wir im Kontakt mit unseren Partnern“, so Selenskyj.
Der Präsident informierte zudem über die laufenden Bemühungen um die Auszahlung von 90 Milliarden Hrywnja, die die Ukraine von der Europäischen Union erwartet.
„Heute arbeiten wir genau daran, dass diese 90 Milliarden nicht blockiert werden“, unterstrich er.Diese Summe ist für die Finanzierung verschiedener sozialer und wirtschaftlicher Programme in der Ukraine von zentraler Bedeutung. Die EU-Hilfen sind ein essenzieller Baustein für die Stabilität des Landes während des Krieges.
Diplomatische Initiativen und globale Sicherheitslage
Die aktive diplomatische Agenda Selenskyjs zeigt sich auch in einem Telefonat mit dem deutschen Bundeskanzler, das erst vor zehn Minuten stattfand. Zudem läuft das Programm PURL weiter, was im Kontext der wirtschaftlichen Stabilisierung des Landes eine wichtige Rolle spielen kann.
Vor dem Hintergrund der globalen Sicherheitslage erinnerte Selenskyj an die Ankündigung von Donald Trump vom 28. Februar, eine großangelegte Militäroperation gegen den Iran zu starten. Dies könnte internationale Auswirkungen haben. Die Ukraine arbeite jedoch, so Selenskyj, weiter aktiv daran, ihre Verteidigungsfähigkeit zu sichern und die Partnerschaften aufrechtzuerhalten.
Die Äußerungen des Präsidenten unterstreichen, wie existenziell die internationale Unterstützung für die Ukraine ist – besonders in Zeiten, in denen sich die weltweite Sicherheitslage zuspitzt. Die Zusammenarbeit mit Verbündeten und die finanzielle Hilfe der EU bleiben kritisch, um den wirtschaftlichen Herausforderungen und dem militärischen Bedarf zu begegnen. Selenskyjs diplomatische Offensive zielt darauf ab, die Stabilität der Ukraine zu wahren und die Bindungen zu Schlüsselpartnern zu festigen.
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