Energiekrise in der Ukraine: Präsident Zelenskyj beruft Krisenstab ein.
Dringliche Lagebesprechung zur Energiesicherheit
Nach Angaben von UATV: Am 21. Januar 2023 leitete Präsident Wolodymyr Selenskyj eine außerordentliche Krisensitzung zur Energielage. Die Versorgung mit Strom, Wasser und Wärme ist weiterhin äußerst angespannt. Besonders dramatisch ist die Situation in der Hauptstadt Kiew, wo etwa 60 Prozent der Einwohner ohne Strom und rund 4.000 Wohnhäuser ohne Heizung sind. Der Präsident betonte die dringende Notwendigkeit, den Energiesektor zu unterstützen und alle erforderlichen Reparaturarbeiten schnellstmöglich durchzuführen.
Selenskyj forderte zudem von der Regierung einen gesonderten Bericht über Hilfsprogramme für die Bevölkerung und Unternehmen in dieser Notsituation. Er unterstrich, dass die Krise sofortige Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur erfordere. Internationale Unterstützung kommt unter anderem aus Irland, das 25 Millionen Euro bereitstellt, und den Niederlanden, die weitere 23 Millionen Euro für den ukrainischen Energiesektor zugesagt haben.
Energieausfälle auch in weiteren Regionen
Die kritische Lage beschränkt sich nicht auf Kiew. Auch in mehreren anderen Gebieten, darunter die Regionen Charkiw, Sumy, Tschernihiw und Dnipropetrowsk, ist die Versorgungslage schwierig. Vor diesem Hintergrund müssen alle Anstrengungen auf die Stabilisierung des nationalen Energiesystems konzentriert werden.
Die Energiekrise in der Ukraine bleibt vor dem Hintergrund des Winters und der anhaltenden Kriegshandlungen lebensbedrohlich. Die Hilfe internationaler Partner ist für die Energieversorgung unverzichtbar. Der schnelle Ausbau der Infrastruktur und eine entschlossene Reaktion der Regierung können die Lebensbedingungen der Menschen in dieser extremen Zeit entscheidend verbessern.
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