Das Hubble-Teleskop zeigt, wie das Universum vor 160.000 Jahren aussah.
Nach Angaben von ТСН: Das NASA-Weltraumteleskop „Hubble“ hat ein neues detailliertes Foto eines aktiven Bereichs des Universums in der Großen Magellanischen Wolke – einer Zwerggalaxie, die sich etwa 160.000 Lichtjahre von der Erde entfernt befindet – präsentiert. Auf dem Bild ist ein großer Bereich sichtbar, in dem Sterne geboren werden, und dichte Schichten kalter Wasserstoff leuchten in einem satten Rotton.
Experten berichten, dass dieser Bereich vor 160.000 Jahren ebenfalls so aussah – genau so lange braucht das Licht, um die Distanz zu unserem Planeten zu überwinden. Zum Vergleich: Neandertaler verschwanden erst vor 40.000 Jahren, also existierten sie noch lange Zeit auf der Erde, nachdem die Strahlung aus diesem Bereich ins All gesendet wurde.
Sternenfabrik
Die Breite dieser 'Sternenfabrik' beträgt etwa 150 Lichtjahre. Innerhalb ihres Umfangs bilden sich junge, helle Sterne, und einige instabile Himmelskörper haben bereits erfolgreich das umgebende Gas durchbrochen, indem sie immense Blasen durch starke Strahlungsströme ausstoßen.
Beobachtung der Galaxie
Die Große Magellanische Wolke ist in der südlichen Hemisphäre gut sichtbar – es handelt sich um eine neblige Spur in den Sternbildern Dorado und Mensa. Diese Galaxie ist ein Begleiter der Milchstraße, deren Durchmesser etwa 100.000 Lichtjahre beträgt.
Das Teleskop „Hubble“ arbeitet seit über 30 Jahren in einer niedrigen Erdumlaufbahn, die es ermöglicht, neue, entfernte Teile des Weltraums zu erkunden. Diese Mission wurde in Zusammenarbeit mit der NASA und der Europäischen Weltraumorganisation ESA realisiert.
Außerdem ist es erwähnenswert, dass der Asteroid 2024 YR4, der zuvor als Bedrohung für die Erde galt, sich jetzt dem Mond nähert. Wissenschaftler prognostizieren einen möglichen Einschlag auf den Satelliten, dessen Folgen schwerwiegend sein könnten.
Die neue Entdeckung des Hubble-Teleskops bestätigt erneut die Einzigartigkeit und Aktivität der kosmischen Prozesse in unserer Galaxie und darüber hinaus. Die Beobachtungen der Großen Magellanischen Wolke ermöglichen es den Wissenschaftlern, kosmische Phänomene zu studieren, die Sterne bilden und die Entwicklung von Galaxien beeinflussen. Gleichzeitig erinnert die Information über den Asteroiden 2024 YR4 an die Notwendigkeit, auf mögliche Gefahren aus dem Weltraum achtsam zu sein.
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