Vorsicht beim Gießen: Leitungswasser kann Zimmerpflanzen schaden.
Kalk im Wasser gefährdet die Pflanzenpflege
Nach Angaben von TSN.ua: Zimmerpflanzen leiden oft still, wenn sie mit hartem Leitungswasser gegossen werden. Die darin enthaltenen Mineralien reichern sich im Substrat an und beeinträchtigen langfristig die Nährstoffaufnahme und Vitalität der Pflanzen. Die Experten Robin Trott und Lee Miller von der University of Minnesota raten daher dringend zu weicherem Gießwasser, um diese Schäden zu vermeiden. Besonders in Regionen mit hoher Wasserhärte ist dies ein häufiges, aber oft übersehenes Problem.
Diese Pflanzen reagieren besonders empfindlich
Einige beliebte Zimmerpflanzen vertragen kalkhaltiges Wasser besonders schlecht. Zu den sensibelsten Arten zählen:
- Grünlilie
- Einblatt (Friedenslilie)
- Orchidee
- Korbmarante (Calathea)
- Korbmarante (Maranta, "Gebetspflanze")
Bei diesen Gewächsen können sich die negativen Auswirkungen auf Wachstum und Blattgesundheit besonders schnell zeigen.
Als beste Alternative empfehlen Fachleute Regenwasser oder destilliertes Wasser. Diese sind weich und belasten die Erde nicht mit überschüssigen Salzen. Ein einfacher Trick ist es, Leitungswasser vor dem Gießen einen Tag lang abstehen zu lassen. So kann zwar Chlor entweichen, jedoch bleiben Fluorid und gelöste Salze erhalten. Daher ist die Wahl der richtigen Wasserquelle entscheidend.
Wer seine grünen Mitbewohner also langfristig gesund erhalten möchte, sollte die Qualität des Gießwassers nicht unterschätzen. Weiches Wasser beugt schädlichen Mineralablagerungen vor und erhält die natürliche Balance im Topf.
«Diese Erkenntnisse unterstreichen, wie wichtig eine angepasste Pflege ist – insbesondere die Qualität des Gießwassers.» - University of Minnesota
Angesichts der Risiken durch kalkhaltiges Wasser lohnt es sich für Pflanzenfreunde, über alternative Bewässerungsmethoden nachzudenken. Die richtige Wasserwahl ist oft der Schlüssel zu kräftigen, widerstandsfähigen Pflanzen und kann viele Pflegeprobleme von vornherein verhindern.
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