Ukrainische Streitkräfte unterbrechen Nachschubrouten der Besatzer aus der Krim – Kämpfe in der Region Cherson und um Kostjantyniwka.
Frontlage im Juni 2023
Nach Angaben von Espreso.tv: Im Juni 2023 verstärkten die ukrainischen Streitkräfte ihre Offensivoperationen in der Region Cherson und um Kostjantyniwka. Ein zentraler Erfolg war die Unterbrechung der Versorgungswege der russischen Besatzer, die von der Krim aus betrieben wurden. Gleichzeitig versuchen russische Einheiten, ihre Positionen in Kostjantyniwka und Lyman zu festigen, was auf eine Eskalation der Gefechte in diesen Gebieten hindeutet.
Die russischen Vorstöße verlaufen zunehmend schleppend: In letzter Zeit gelang es ihnen lediglich, etwa zehn Quadratkilometer Territorium zu besetzen – das entspricht ungefähr einem Quadratkilometer pro Tag. Am 7., 9. und 10. Juni attackierten die ukrainischen Streitkräfte die Tschonhar-Autobahnbrücke sowie die Brücke von der Arabat-Nehrung nach Henitschesk, was die feindliche Logistik empfindlich traf. Zudem kontrollieren die ukrainischen Truppen die einzige Zufahrtsstraße zur Kinburn-Halbinsel, was die Bewegungen der russischen Armee zusätzlich erschwert.
- Im Raum Skadowsk griff das 30. Marineinfanteriekorps russische Lastwagen an und fügte dem Gegner weitere Verluste zu.
- Die Kämpfe um Kostjantyniwka gingen in eine Phase massiver russischer Infiltration über: Der Feind verschanzte sich im Bereich Illiniwka und drang an zwei Stellen in die zentralen Viertel von Kostjantyniwka ein.
- In Lyman hingegen konnten die Russen keinerlei Stellungen halten, was die Instabilität ihrer Positionen in dieser Region zeigt.
Die ukrainischen Streitkräfte führen eine Stabilisierungskampagne im Raum Ridkodub und Karpiwka durch, um die Kontrolle über die Lage zu bewahren. Die Gefechte dauern an, und die weiteren Schritte beider Seiten könnten den Verlauf des Konflikts in der Region maßgeblich beeinflussen.
In der aktuellen Frontlage ist hervorzuheben, dass die verstärkten Aktionen der ukrainischen Streitkräfte auf ein strategisches Umdenken bei der Kriegsführung hindeuten könnten. Die russischen Versuche, sich in Kostjantyniwka und Lyman zu verankern, sowie ihre Bemühungen, diese Gebiete zu sichern, zeigen, dass der Konflikt anhält und beide Seiten nach neuen Wegen suchen müssen, um ihre Ziele zu erreichen. Die Situation bleibt angespannt, und weitere militärische Operationen könnten das Kräfteverhältnis in der Region deutlich verschieben.
Quelle: unbekannt
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