Kriegstag 1478: 780 Gefallene und 128 Gefechte innerhalb von 24 Stunden.
Frontlage am 12. März 2023
Nach Angaben von Novyny.live: Am 12. März 2023 erreichte der von Russland entfesselte Angriffskrieg gegen die Ukraine seinen 1478. Tag. Die Intensität der Kämpfe blieb unverändert hoch: An diesem Tag kam es zu 128 Gefechten. Die russischen Angreifer flogen 103 Luftangriffe, warfen 322 gelenkte Fliegerbomben ab und setzten 9.216 Kamikaze-Drohnen ein. Zudem registrierte die ukrainische Seite 3.956 Artilleriebeschüsse, darunter 49 aus Raketenwerfern.
Die ukrainischen Verteidiger reagierten mit gezielten Gegenangriffen. Sie trafen drei Konzentrationspunkte feindlicher Infanterie, zerstörten sieben Artilleriesysteme, fünf Drohnen-Kontrollpunkte, einen Kommando-Beobachtungsposten sowie drei weitere wichtige Objekte der Besatzer. Die personellen Verluste der russischen Invasoren beliefen sich auf 780 Soldaten. Darüber hinaus verlor der Gegner an Material:
- drei Panzer
- 20 gepanzerte Kampffahrzeuge
- 56 Artilleriesysteme
- ein Raketenwerfersystem
- ein Luftabwehrsystem
- 2.102 unbemannte Fluggeräte
- 243 Fahrzeuge
- ein schweres Flammenwerfersystem
Zusammenfassung der Kampfhandlungen
Die Lage an den Frontabschnitten am 12. März stellte sich wie folgt dar: Im Nord-Sloboschansker und Kursker Sektor gab es einen feindlichen Sturmangriff und vier Luftschläge. Im Süd-Sloboschansker Sektor erfolgte ein Angriff bei Prilepka. Im Kupjansker Sektor griff der Feind dreimal Nowoplatonowka und Podoli an. Im Limaner Sektor wurden sechs Angriffe bei Drobyschewo und Tscherneschtschyna registriert, im Slowjansker Sektor sieben Vorstöße der Besatzer.
Im Kramatorsker Sektor gab es keine Offensivaktionen, während im Konstantinowkaer Sektor der Gegner 22 Angriffe in der Nähe von Konstantinowka unternahm. Im Pokrowsker Sektor zählte man 24 Sturmangriffe des Aggressors, im Oleksandriwsker Sektor drei Attacken in den Gebieten von Ternowe, Slahoda und Dobropillja. Im Huljajpoleer Sektor kam es zu 21 Angriffen in den Bereichen Huljajpole, Nowoukrajinka und Salisnytschne, im Orichiwer Sektor zu einem Gefecht bei Stepowe. Im Dnipro-Sektor wurde ein feindlicher Angriff in der Nähe der Insel Bilohrudyj verzeichnet. In den Sektoren Wolhynien und Polesien wurden keine Anzeichen für die Bildung offensiver feindlicher Gruppierungen festgestellt.
Insgesamt bleibt die Lage an der Front angespannt, mit anhaltend aktiven Kampfhandlungen und erheblichen Verlusten auf beiden Seiten.
Dieser Tag unterstrich erneut die Unerbittlichkeit des Konflikts und seine verheerenden Folgen für alle Beteiligten.
Die hohe Zahl der Gefechte und der massive Einsatz moderner Technologien wie Drohnen zeigen, wie sich die Kriegsführung weiterentwickelt. Die enormen Verluste an Menschen und Material auf beiden Seiten machen die Brutalität und Länge dieses Konflikts deutlich, der mittlerweile seit über vier Jahren andauert und die Region nachhaltig prägt.
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