Der Krieg in der Ukraine wird bis 2026 abebben: Wann ist mit einem Friedensabkommen zu rechnen?.
Nach Angaben von ТСН: Das Jahr 2026 wird laut Prognosen eine Phase des schrittweisen "Abebben" des Krieges sein, obwohl der Abschluss eines vollwertigen Friedensabkommens derzeit unrealistisch erscheint.
Dies erklärte der ukrainische Journalist und Publizist Vitali Portnikow in der Sendung von Espreso.
„Das Maß an Chaos, in dem die Welt heute lebt, macht jegliche Versuche, einen realistischen politischen Kalender aufzustellen, äußerst problematisch“, – stellte er fest.
Gleichzeitig ist Portnikow überzeugt, dass Russland keinen strategischen Wendepunkt erreichen wird.
„Die Vereinigten Staaten werden trotz der persönlichen Sympathien von Donald Trump für den russischen Präsidenten gezwungen sein, den Druck auf Moskau aufrechtzuerhalten. Die europäischen Länder werden trotz des Kriegsmüdesings weiterhin nach neuen Ressourcen suchen, um die Ukraine zu unterstützen. Die Ukraine hingegen wird, trotz des ernsthaften Wunsches, aus dem Konflikt auszutreten, weiterhin um ihr Überleben unter äußerst schwierigen Bedingungen kämpfen müssen.“
Portnikow fügte hinzu, dass sowohl deklarative diplomatische Initiativen als auch inoffizielle Kontakte fortgesetzt werden:
„Mit dem Erschöpfungsprozess beider Seiten wird das Bedürfnis nach einer Pause und der Reduzierung der Kampfintensität ohne offizielle Vereinbarung solcher Schritte immer dringlicher werden.“
„Ein Waffenstillstand sogar in lokalen Formen wird nicht so sehr durch Vereinbarungen, sondern aus praktischen Notwendigkeiten heraus stattfinden. Wenn sich die Ereignisse nach diesem abebbenden Szenario entwickeln, kann die Reduzierung der Intensität des Krieges auch im Jahr 2027 andauern. In diesem Fall könnten sich allmählich die Bedingungen für den Abschluss eines vollwertigen Friedensabkommens oder noch vor dem Ende der Präsidentschaft von Donald Trump oder mit der Beteiligung eines neuen US-Präsidenten im Jahr 2029 bilden“, – prognostiziert er.
Erinnern wir uns daran, dass zuvor die Zeitung The Times berichtete, dass der 1418. Tag des Krieges, so lange dauerte der deutsch-sowjetische Krieg, einen Wendepunkt für den russischen Diktator Wladimir Putin darstellen könnte.
Die Äußerungen von Vitali Portnikow unterstreichen die Komplexität der modernen internationalen Situation und die Unvorhersehbarkeit der Entwicklungen im Kontext des Krieges in der Ukraine. Und obwohl Friedensverhandlungen momentan nicht am Horizont erscheinen, könnte eine Reduzierung der Konfliktintensität bestimmte Bedingungen für einen Dialog in der Zukunft schaffen.
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