Region Saporischschja erleidet massiven Beschuss: 684 Angriffe an einem Tag.

Region Saporischschja erleidet massiven Beschuss: 684 Angriffe an einem Tag
Region Saporischschja erleidet massiven Beschuss: 684 Angriffe an einem Tag

Massiver Beschuss in der Region Saporischschja

Nach Angaben von Novyny.live: Am 18. Januar haben russische Truppen 34 Ortschaften in der Region Saporischschja mit 684 Angriffen überzogen. Dabei wurden drei Menschen verletzt. Dies teilte der Leiter der regionalen Militärverwaltung, Iwan Fedorow, mit. Die Region ist seit langem eine der am stärksten umkämpften Frontlinien im Süden der Ukraine.

Details der Angriffswelle

Die Angriffe umfassten 19 Luftschläge auf folgende Orte:

  • Risdwjanka
  • Tawrijskoje
  • Sirsnyzja
  • Schowta Krucha
  • Huljajpole
  • Salisnytschne
  • Werchnja Tersa
  • Wosdwyschiwka
  • Dolynka
  • Huljajpilske
  • Swoboda

Zudem griffen 424 Drohnen diese Gemeinden an:

  • Wilnjansk
  • Nischynka
  • Ukrajinka
  • Mychajlo-Lukaschewe
  • Stepnohirsk
  • Prymorske
  • Stepowe
  • Schtscherbaky
  • Huljajpole
  • Nowoandrijiwka
  • Nowodanyliwka
  • Mala Tokmatschka
  • Bilohirja
  • Swjatopetriwka
  • Selene
  • Warwariwka
  • Dobropillja
  • Solodke

Hinzu kamen sechs Beschüsse mit Raketenwerfern auf:

  • Saporischschja
  • Salisnytschne
  • Nowoandrijiwka
  • Tschariwne
  • Zwitkowe
  • Nowe Saporischschja

Artilleriebeschuss führte zu 235 Einschlägen in 13 Ortschaften. Insgesamt wurden 43 Meldungen über beschädigte Wohnhäuser und Infrastrukturobjekte registriert. Bereits in der Nacht zum 17. Januar hatte ein Angriff auf Infrastruktur in der Stadt Saporischschja einen Brand ausgelöst. Auch am 19. Januar waren in der Stadt Explosionen zu hören, als Angriffsdrohnen das Stadtgebiet trafen.

Dieser massive Angriff auf die Region Saporischschja ist Teil des anhaltenden Konflikts in der Ukraine, der seit 2014 andauert.

Die Beschießung von Wohngebieten verschärft die ohnehin angespannte Lage in einer Region, die bereits schwer unter den Kriegshandlungen leidet. Neben der humanitären Not ist auch die Zerstörung der Infrastruktur besorgniserregend, da sie den Zugang der Zivilbevölkerung zu lebenswichtigen Ressourcen gefährdet. Die Aussichten auf eine friedliche Lösung bleiben ungewiss, und solche Angriffe erschweren die Lage weiter.


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