Explosion in Monaco: Ukrainische Geschäftsfrau nach Anschlag gesucht.
Attentat auf Geschäftsmann in Monaco
Nach Angaben von Novyny.live: Am 29. Juni ereignete sich in Monaco ein Anschlag auf den Unternehmer Wadym Jermolajew, bei dem mehrere Personen verletzt wurden. Unter den Opfern befindet sich Anna Nassobina, die sich in einem kritischen Zustand befindet, sowie ein 13-jähriges Kind. Im Zusammenhang mit dem Vorfall wird die 39-jährige Ukrainerin Anastassija Beresowska per internationalem Haftbefehl gesucht. Sie steht im Verdacht, einen Terrorakt verübt zu haben. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf Sicherheitslücken in exklusiven Wohngegenden.
Die Detonation ereignete sich um 20:48 Uhr, als drei Betroffene von einem Restaurant zurückkehrten. Ein Unbekannter hatte in der Eingangshalle eines Nobelwohnhauses in der Rue Révérend-Père-Louis-Frolla einen Rucksack mit einem selbstgebauten Sprengsatz zurückgelassen. Nach der Explosion wurde Wadym Jermolajew in ein Krankenhaus in Marseille gebracht, wo er aus dem Koma erwachte. Anna Nassobina wurde laut medizinischen Angaben in eine Klinik in Nizza eingeliefert, wo man ihr beide Beine amputieren musste. Das 13-jährige Kind, das bei dem Anschlag ebenfalls verletzt wurde, wird derzeit in einem Kinderkrankenhaus in Nizza behandelt.
Ermittlungen zu dem Anschlag
Am 2. Juli durchsuchten die Behörden im Rahmen der Ermittlungen das Haus der Verdächtigen Anastassija Beresowska und stellten dabei Beweismittel sicher. Ein Zeuge erklärte dazu:
„Dies ließ darauf schließen, dass die Frau mit kastanienbraunen, mittellangen Haaren, einer kräftigen Statur und einer großen Tätowierung am rechten Arm dieselbe Person sein könnte“ – Morgan Raymond.
Die Ermittlungen laufen weiter, und die Strafverfolgungsbehörden suchen nach zusätzlichen Informationen, um alle Umstände des Anschlags aufzuklären. Die internationale Fahndung unterstreicht die Schwere des Falls und die Entschlossenheit der Justiz, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen.
Der Vorfall lenkt die Aufmerksamkeit auf Sicherheitsprobleme in gehobenen Wohnvierteln und betont die Notwendigkeit einer effektiven Untersuchung von Terrorakten. Die Ausstellung eines internationalen Haftbefehls zeigt, wie ernst die Lage eingeschätzt wird und dass die Behörden entschlossen sind, die Verantwortlichen für dieses brutale Verbrechen zu finden. Die weitere Entwicklung wird sowohl von lokalen als auch von internationalen Medien aufmerksam verfolgt werden.
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