Es gibt fast keine Freiwilligen für die Infanterie: Wer geht jetzt in die Sturmbrigaden.
Nach Angaben von ТСН: Die Situation mit der freiwilligen Rekrutierung in die Streitkräfte der Ukraine hat sich seit Beginn der umfassenden Invasion deutlich verändert. Derzeit werden die Hauptbedürfnisse der Kampftruppen an Personal durch die territorialen Rekrutierungszentren (TRZ) gedeckt.
Diese Informationen teilte der Leiter der Rekrutierungsabteilung der 5. separaten Sturmbrigade (OSB) Tarasenko mit.
Er stellte fest, dass der aktuelle Stand der Dinge zeigt, dass die Menschen nicht gewillt sind, an die gefährlichsten Frontpositionen zu gehen. Insbesondere geht es um die Infanterie, die einen erheblichen Teil der Kampfaufgaben erfüllen.
„Leider werden 99% der Bedürfnisse, die gewöhnliche Einheiten haben, an Infanteristen von den TRZ gedeckt. Die Menschen kommen nicht freiwillig und mit dem Wunsch, Infanteristen zu werden, an Stürmen teilzunehmen und Wälder zu säubern“, betonte der Vertreter der 5. OSB.
Wer wird Freiwilliger
Tarasenko fügte hinzu, dass es immer noch Freiwillige gibt, ihre Anzahl jedoch sehr gering geworden ist. Es ist nur ein „winziger Teil der Menschen“, die bewusst den Weg des Sturmsoldaten wählen.
Laut den Beobachtungen der Rekrutierer trifft meist die Jugend diese Entscheidung, die sich der Notwendigkeit des Schutzes der Heimat mit Waffe in der Hand bewusst ist.
Warum die Infanterie kritisch wichtig ist
Tarasenko betonte, dass ohne Infanterieeinheiten die Frontline nicht gehalten werden kann, selbst angesichts der Entwicklung von Technologien und Drohnen.
„Die Frontlinie des Krieges existiert nur dort, wo ein konkreter Infanterist in einem bestimmten Graben sitzt“, fasste der Soldat zusammen.
Daher bleibt, angesichts des Mangels an einem massiven Zustrom von Freiwilligen, die Rolle der TRZ zur Unterstützung der Verteidigungsfähigkeit des Landes äußerst wichtig.
Außerdem führte der Leiter des Präsidialamtes, Kyrylo Budanov, eine erweiterte Sitzung mit der Führung des Generalstabs, der Landstreitkräfte, der VSB und der Strafverfolgungsbehörden zum Thema Korruption im System der TRZ und SP sowie zu Fällen von SVC in den Streitkräften.
Er betonte, dass diese Probleme direkt die Verteidigungsfähigkeit des Staates beeinflussen und versprach, verständliche und effektive Entscheidungen zu treffen, wobei er den Schwerpunkt auf die Unzulässigkeit von Missbräuchen und der Untergrabung der militärischen Disziplin legte.
Im Kontext der wachsenden Bedrohung durch den Aggressor ist es wichtig, dass die Bürger sich ihrer Verantwortung und Bereitschaft zum Schutz des Landes bewusst sind. Jeder Freiwillige kann sich zum Schutz seiner Heimat stellen, aber der Bedarf an Unterstützung und Reformen im Rekrutierungssystem bleibt aktuell.
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