Der Hundehirn hat sich vor 5000 Jahren halbiert: Was Wissenschaftler entdeckt haben.

Der Hundehirn hat sich vor 5000 Jahren halbiert: Was Wissenschaftler entdeckt haben
Der Hundehirn hat sich vor 5000 Jahren halbiert: Was Wissenschaftler entdeckt haben

Nach Angaben von ТСН: Im späten Neolithikum traten signifikante anatomische Veränderungen bei domestizierten Hunden auf: Ihr Gehirn schrumpfte im Vergleich zu wilden Wölfen. Jetzt hat es ein Volumen, das mit dem Gehirn moderner kleiner Rassen wie Chihuahuas und Cocker Spaniels vergleichbar ist.

Wissenschaftler merken an, dass ein kleineres Gehirn bei Hunden des modernen Typs oft mit erhöhter Angst und Aggressivität sowie mit verringerten kognitiven Fähigkeiten in Verbindung gebracht wird. Es bleibt jedoch die Frage offen, warum solche Merkmale bei Hunden vor Tausenden von Jahren entstanden sind. Eine Theorie besagt, dass diese Tiere die Rolle „Signals“ übernehmen konnten — die Menschen vor Gefahr zu warnen.

Wie Wissenschaftler die Evolution des Hundehirns untersucht haben

Die Frage nach dem Einfluss der Domestizierung auf die Größe des Hundehirns wird seit langem diskutiert. Einige Studien verbinden die Schrumpfung des Gehirns mit einem Rückgang des Bedarfs an Selbstständigkeit, während andere darauf hinweisen, dass evolutionäre Faktoren eine wichtigere Rolle gespielt haben als der Einfluss der Menschen.

Um die Situation zu klären, untersuchten Forscher das Innenvolumen der Schädel von Hunden und Wölfen aus verschiedenen historischen Epochen — vom frühen Paläolithikum bis zur Gegenwart. Die Messungen ermöglichten es, schrittweise Veränderungen des Gehirns während der Domestizierung nachzuvollziehen.

Die Forschung zeigte, dass das Gehirn der ältesten teilweise domestizierten Hunde fast nicht vom Gehirn der Wölfe abwich. Darüber hinaus wurde vor etwa 35.000 Jahren sogar eine Zunahme beobachtet, die möglicherweise ihre Anpassung an das Leben in der Nähe von Menschen beeinflusste.

Vor etwa 5000 Jahren änderte sich die Situation jedoch. Anhand von Überresten, die auf dem Gebiet des modernen Frankreichs gefunden wurden, stellen Wissenschaftler fest, dass das Gehirn domestizierter Hunde fast halbiert wurde im Vergleich zu Wölfen derselben Epoche. Es begann, dem Gehirn heutiger kleiner und dekorativer Rassen — von Spitze bis Pekinger Hunden — ähnlich zu werden.

Eine mögliche Ursache für die Verringerung der Gehirngröße könnte in der eingeschränkten Ernährung liegen. Alte Hunde, die an menschlichen Siedlungen lebten, erfüllten keine wichtigen Funktionen und ernährten sich größtenteils von Essensresten.

Allerdings sind nicht alle Wissenschaftler mit einem direkten Zusammenhang zwischen der Gehirngröße und den geistigen Fähigkeiten einverstanden. Es gibt Studien, die zeigen, dass einige dekorative Rassen ein größeres Gehirn haben als Diensthunde.

Darüber hinaus zeigen archäologische Funde, dass der Domestizierungsprozess nicht immer friedlich verlief: Im Gebiet Frankreichs wurden Überreste eines teilweise domestizierten Tieres gefunden, das wahrscheinlich von Menschen getötet wurde, die versuchten, es zu domestizieren.

Um Welpen das Springen auf Sie abzugewöhnen, machen Sie ein paar einfache Übungen. Kein physisches Zurückhalten oder strenge Verbote — nur ein wenig Geduld und die richtige Verstärkung.

Zusammenfassend beleuchtet die Studie, die die Evolution des Hundehirns untersucht, wichtige Aspekte der Domestizierung und deren Folgen. Die Verringerung der Gehirngröße bei Hunden weckt großes Interesse unter Wissenschaftlern und wirft Fragen zu Veränderungen in ihrem Verhalten und ihrer Interaktion mit Menschen auf. Weitere Forschungen könnten helfen, die Mechanismen hinter diesen Veränderungen zu verstehen und neue Aspekte der spezifischen Evolution von Hunderassen zu entdecken.


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