Finanzhilfe in der Region Sumy: Acted nimmt Anträge bis 2026 entgegen.
Geldleistungen für die Bewohner der Gemeinde Sosnyzja
Nach Angaben von Novyny.live: Die französische Hilfsorganisation Acted hat ein Programm zur finanziellen Unterstützung für die Einwohner der Gemeinde Sosnyzja in der Region Sumy gestartet. Die Antragsfrist läuft noch bis zum 31. März 2026. Die Organisation gewährt eine Unterstützung in Höhe von 10.800 Hrywnja pro Haushalt, wobei jedes Familienmitglied monatlich 3.600 Hrywnja erhalten kann. Die Auszahlung erfolgt als Einmalzahlung für drei Monate im Voraus.
Voraussetzungen für die Unterstützung
Acted ist seit Februar 2026 in der Region Sumy aktiv. Die finanzielle Hilfe richtet sich an Binnenvertriebene und Geflüchtete, die bestimmte Kriterien erfüllen. Zu den besonders schutzbedürftigen Gruppen, die Anspruch haben, zählen:
- Familien mit vielen Kindern,
- Haushalte mit Kindern unter zwei Jahren,
- Familien mit schwangeren Frauen,
- Haushalte mit Menschen mit Behinderung,
- Familien mit älteren Menschen.
Ebenfalls unterstützt werden Haushalte, die von Frauen oder Alleinerziehenden geführt werden, sowie Familien, deren Wohnraum zerstört wurde.
Für die Bewohner der Stadt Trostjanez sind die Auszahlungen für den 18. Februar vorgesehen. Für weitere Informationen und zur Antragstellung können sich Interessierte unter folgenden Telefonnummern melden: +38 (067) 131 10 02, +38 (063) 453 57 10, +38 (095) 285 29 84. Auch der UNHCR Ukraine bietet finanzielle Unterstützung für Binnenvertriebene mit offiziellem Status und für Geflüchtete mit einem entsprechenden Ausweisdokument an.
Das Programm von Acted zielt darauf ab, die finanzielle Last für gefährdete Familien in der aktuell schwierigen sozioökonomischen Lage in der Ukraine zu verringern. Angesichts der anhaltenden Auswirkungen des Konflikts auf die lokalen Gemeinden sind solche Initiativen entscheidend, um die Grundversorgung der Bevölkerung sicherzustellen und Stabilität in der Region zu fördern. Die direkte Geldhilfe trägt nicht nur zur Verbesserung der Lebensumstände bei, sondern unterstützt auch den Wiederaufbau des sozialen Gefüges in den vom Krieg betroffenen Gebieten.
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