KHAYAT erklärt seine Absage an Russland: Warum er Fadejew ablehnte.

KHAYAT erklärt seine Absage an Russland: Warum er Fadejew ablehnte
KHAYAT erklärt seine Absage an Russland: Warum er Fadejew ablehnte

Warum er russische Angebote ausschlug

Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Künstler KHAYAT (Andrij Chajat) hat sich dazu geäußert, warum er 2019 Angebote russischer Produzenten – darunter von Max Fadejew – abgelehnt hat. Für ihn war die Entscheidung klar: Seine künstlerische Heimat ist die Ukraine. Er ließ sich nicht von den verlockenden Vorschlägen blenden und betonte stattdessen seinen festen Willen, im Land zu bleiben und die lokale Musikszene zu unterstützen. Diese Haltung ist vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs ein starkes politisches und kulturelles Statement.

Prägende Erlebnisse und künftige Ziele

KHAYAT gewährte auch Einblicke in seine persönliche Geschichte, etwa sein Aufwachsen in einer religiösen Familie in den USA. Ein prägendes, traumatisches Erlebnis war für ihn die Entscheidung als Fünfzehnjähriger, nicht mehr in die Kirche gehen zu wollen. Diese Erfahrung habe, so der Künstler, sein Weltbild und sein Schaffen nachhaltig beeinflusst.

„Alle meine Lieder, die während des groß angelegten Krieges entstanden sind, sind aus dieser offenen Wunde heraus geschrieben, aus diesem Schmerz, den ich durchlebe“, fügte er hinzu.

Abschließend gab KHAYAT bekannt, dass er am nationalen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest 2026 teilnehmen will. Dies unterstreicht erneut seinen Fokus auf die Ukraine und sein Ziel, das Land auf internationaler Bühne zu vertreten. Dieser Schritt könnte für seine Karriere von großer Bedeutung sein.

Die klare Absage von KHAYAT an die Zusammenarbeit mit russischen Produzenten zeigt die wachsende Entschlossenheit ukrainischer Künstler, ihre kulturelle Identität auch im Krieg zu wahren. Seine Entscheidung, im Land zu bleiben und an Wettbewerben wie dem Eurovision Song Contest teilzunehmen, sendet ein wichtiges Signal an die Kunstwelt, die oft vor der Wahl zwischen Karrierechancen und politischer Haltung steht.


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